Rundschreiben 1/18
Esslingen, im Februar 2018
Liebe Mitglieder,
in unserer gut besuchten Jahreshauptversammlung im Dezember 2017 wurden Vorstand und Ausschuss einstimmig wiedergewählt. Herzlichen Dank hierfür. In den Ausschuss zugewählt wurde Ulrich Göckeler. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Noch bis zum 2. April 2018 läuft in der Staatsgalerie Stuttgart die große Landesausstellung
Der Meister von Messkirch.
Katholische Pracht in der Reformationszeit.
Unbekannt sein Name, rätselhaft seine Herkunft. Seit mehr als einem Jahrhundert zieht das Geheimnis um die Identität des Meisters von Meßkirch die Menschen in seinen Bann. Mehr noch als das Mysterium des Unbekannten fesseln die erhaltenen Werke. Prachtvolle Farben, die über die Jahrhunderte nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben, Gewänder, deren Stofflichkeit greifbar erscheint und Heilige mit unverwechselbaren Charakterköpfen lassen verstehen, warum der schwäbische Maler zu den bedeutendsten Künstlern der Generation nach Dürer, Cranach und Grünewald zählt.
Unser Mitglied, der Kunsthistoriker Dirk Zimmermann, wird uns wie immer kompetent durch die Ausstellung führen.
Termin: Freitag, 9. März 2018, 16:00 Uhr, Staatsgalerie Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 30 – 32, 70173 Stuttgart.
Bitte melden Sie sich bis zum 2. März 2018 an durch Zahlung von 13,- € je Teilnehmer (Eintritt inkl. Führung) auf unser Konto bei der Volksbank Esslingen eG. IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00. Bitte geben Sie für evtl. Rückfragen wie immer Ihre Telefonnummer auf der Überweisung an.
Am 7. April 2018, dem Samstag nach Ostern, werden wir wieder unseren traditionellen Osterspaziergang auf dem Esslinger Höhenweg anbieten. Neben dem wunderbaren Ausblick in die Ferne wird unser Vereinsmitglied Werner Klepser uns während des Spaziergangs über die geschichtliche Bedeutung der Flurnamen in der näheren Umgebung informieren.
Treffpunkt: 14.00 Uhr auf dem öffentlichen Parkplatz gegenüber dem Hotel Jägerhaus. Wir werden etwa zwei Stunden auf guten Wegen unterwegs sein. Im Anschluss ist eine gemütliche Einkehr im Jägerhaus vorgesehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Mittwoch, 9. Mai 2018, 19.30 Uhr, veranstaltet der Geschichts- und Altertumsverein in Verbindung mit der Württembergischen Landesbühne Esslingen ( WLB) im Podium 2 in der WLB, Strohstraße 1, eine Buchpräsentation und Lesung:
Fritz Alexander Kauffmann,
Leonhard. Chronik einer Kindheit
Erweiterte Neuausgabe
Die Kindheitserinnerungen des aus Esslingen stammenden Reformpädagogen und Kunsterziehers Fritz Alexander Kauffmann (1891-1945) spielen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts im Kloster Denkendorf und in Esslingen. Entstanden sind sie während des Zweiten Weltkriegs in einer Dachkammer der Essigfabrik Kauffmann in Ebersbach/Fils. Das 1956 erschienene, unvollendet gebliebene Buch hat damals wegen der seismographisch genauen Sprache manche Leser an Marcel Prousts „Suche nach der verlorenen Zeit“ erinnert.
Jetzt, nach mehr als sechzig Jahren, hat Fritz Alexander Kauffmanns Enkel, Prof. Dr. Kai Kauffmann (Bielefeld), das Buch durch Texte aus dem Nachlass wesentlich ergänzt und wird die Neuausgabe an diesem Abend zum ersten Mal vorstellen. Einführung: Prof. Dr. Thomas Scheuffelen
Der Eintritt ist frei.
Am Sonntag 13. Mai 2018 findet der Internationale Museumstag statt. Auch unser Stadtmuseum wird sich wieder mit Führungen und museumspädagogischen Angeboten beteiligen.
Wir würden uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen, Vorsitzende
Herbert Schrade, Geschäftsführer
Einladung zur Mitgliederversammlung 2017
Esslingen, 2. November 2017
Einladung zur
Mitgliederversammlung
im Stadtmuseum (Gelbes Haus)
Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen
am Donnerstag 7. Dezember 2017, 19.00 Uhr
Tagesordnung:
1. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 8. Dezember 2016
2. Bericht der Vorsitzenden
3. Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer
4. Entlastung von Vorstand und Ausschuss
5. Wahl des Vorstands und des Ausschusses
6. Wahl der Kassenprüfer
7. Verschiedenes
Geschichts- und Altertumsverein (GAV)
Esslingen am Neckar e.V.
Rundschreiben 3/2017
Esslingen, im November 2017
Liebe Mitglieder,
unser traditioneller Abend im Museum findet, wie bereits angekündigt,am Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19.00 Uhr im Stadtmuseum statt.
Nach den Regularien unserer Mitgliederversammlung (Link zur Einladung) wird Dr. Jan Ilas Bartusch, Mitarbeiter der Forschungsstelle
„Deutsche Inschriften“ an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, das kürzlich angelaufene Projekt zur Erfassung der mittelalterlichen und
frühneuzeitlichen Inschriften in der Stadt und im Landkreis Esslingen näher vorstellen. Ziel dieses Vorhabens ist es, alle bis 1650 entstandenen Texte, die nicht
zur handschriftlichen und gedruckten Überlieferung gehören, zu ermitteln, wissenschaftlich zu edieren sowie formal und inhaltlich auszuwerten. Das
Augenmerk richtet sich mithin auf alle in Stein gehauenen, auf Leinwand, Glas oder Putz gemalten, in Metall gegossenen oder in anderen Materialien
ausgeführten Inschriften. Als Ergebnis dieser Dokumentation soll dann ein neuer Band in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ erscheinen, in dem alle noch
nachweisbaren Inschriften des Landkreises Esslingen in katalogisierter und kommentierter Form nachschlagbar sein werden.
Im Anschluss werden Sie Gelegenheit haben, die ab 18. November 2017 im Stadtmuseum gezeigte Ausstellung „Kunsthandwerk im Erzgebirge“ zu besuchen.
Einen historischen Strukturwandel des 19. Jahrhunderts zeigt diese Ausstellung von Holzarbeiten aus dem Erzgebirge. Dieses Handwerk war für die ehemalige
Silberbergbauregion ein Ausweg und, meist als Heimarbeit, einige Generationen lang eine notwendige Erwerbsmöglichkeit.
Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend im Museum begrüßen zu können.
Mit herzlichen Grüßen
Traute Scheuffelen, Vorsitzende
Herbert Schrade, Geschäftsführer
Rundschreiben 2/2017
Esslingen, im August 2017
Liebe Mitglieder,
am Sonntag, 10. September 2017, ist wieder Tag des offenen Denkmals, diesmal zum Thema „Macht und Pracht“.
Der diesjährige Denkmaltag – die Stadt Esslingen beteiligt sich wieder mit einem umfassenden Programm – soll zeigen, wie Machtdarstellung und Prachtentfaltung in der Architektur Esslingens seit dem Mittelalter verstanden wurden.
Nach dem regen Zuspruch in den vergangenen Jahren werden wir wieder mit einem Stand am Marktplatz vertreten sein. Mitglieder unseres Vereins werden alle Interessierten über die Aktivitäten des GAV informieren, und einige unserer Mitglieder bieten im Rahmen des Programms spezielle Führungen an. Bitte besuchen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten unseren Stand!
Im Rahmen der Ausstellung im Stadtmuseum: „Erinnerungen eines Jahrzehnts. Esslingen in den 50er Jahren“ werden im Kommunalen Kino (Maille 4-9, 73728 Esslingen) zwei berühmte deutsche Filme aus den 50er Jahren gezeigt:
Dienstag, 05.09.2017, 19.00 Uhr: Wir Wunderkinder
Dienstag, 12.09.2017, 19.00 Uhr: Das Mädchen Rosemarie
Die Ausstellung selbst wird sehr wahrscheinlich bis Ende September verlängert, weil bei den Besuchern großes Interesse besteht. Nutzen Sie die Gelegenheit !
Aus der Fülle der Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ möchten wir Sie auf die Vorstellung der Objekte des Monats hinweisen:
Dienstag, 5. September 2017, 18.00 Uhr, Stadtmuseum, Gelbes Haus:
NOTGELD AUS ESSLINGEN: 50-PFENNIG-SCHEIN
Vortrag von unserem Vereinsmitglied Gerhard Kümmel.
Im Verlauf des Weltkrieges wurde auch in Esslingen das Kleingeld knapp. Die
Menschen spürten den Wertverfall und horteten Münzen wegen ihres Materialwertes: Vor allem die silbernen ½-Mark-Münzen waren beliebt. Der Gemeinderat brachte deshalb im September 1917 einen 50-Pfennig- Schein als Kriegsgeld in Umlauf – seit langer Zeit die erste Produktion von Zahlungsmitteln in Esslingen.
Dienstag, 10. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Stadtmuseum, Gelbes Haus:
Reformationsjubiläum 1917
Vortrag von Dr. Harald Haury, Stuttgart
Donnerstag, 9. November 2017, 18.00 Uhr, Schickhardthalle Altes Rathaus:
Vortrag von Prof. Dr. Ismar Schorsch, New York, über seinen Vater, den späteren Rabbiner Emil Schorsch (1899-1982), der ab 1915 am Esslinger Lehrerseminar zum Volksschullehrer ausgebildet worden ist und von Esslingen aus in den Ersten Weltkrieg gezogen ist.
Dienstag, 5. Dezember 2017 18.00 Uhr,
Martinskirche Oberesslingen, Keplerstr. 42:
Vortrag von Dr. Carla Heussler, Stuttgart, über das von Käte Schaller-Härlin entworfene sog. „Weihnachtsfenster“ von 1917/18 in der Martinskirche Oberesslingen.
Ausstellung im Gelben Haus:
Protestantisch!? Esslingens Weg zur neuen Lehre 1517 – 1555
Noch bis zum 12. November 2017 widmet sich die Ausstellung im Stadtmuseum dem Ringen in Esslingen um die Einführung der Reformation. Dabei ging es nicht nur um religiöse Inhalte. Vielfältige Rahmenbedingungen beeinflussten die Entscheidung, denn sie betraf nach außen das Verhältnis der Stadt zum Kaiser, während sie sich innerstädtisch auf die politische und soziale Ordnung auswirkte.
Für Mittwoch, 27. September 2017, 18.00 Uhr haben wir für unsere Mitglieder eine Führung durch die Ausstellung organisiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Herbstzeit ist Ausflugszeit!
Unser diesjähriger Jahresausflug führt uns am Samstag, 28. Oktober 2017, nach Ravensburg .
Inmitten der Ravensburger Altstadt liegt das Humpis Quartier, eines der besterhaltenen spätmittelalterlichen Wohnquartiere in Süddeutschland. Das Museum Humpis- Quartier ist ein ungewöhnlicher Ort, der die städtische Kulturgeschichte vom 11. bis zum 21. Jahrhundert erlebbar macht. Sieben Gebäude wurden erhalten und zu einem Museum zusammengefasst. Eine sehr gute architektonische Lösung und ein wunderbares Beispiel, wie Baugeschichte für den Besucher sichtbar gemacht werden kann. In der Nachbarschaft liegt das neue Kunstmuseum, das die Stuttgarter Architekten Lederer und Rangarsdòttir entworfen haben. Ein hochmodernes Gebäude und ein mutiger Akzent in der Altstadtbebauung. Sie werden Gelegenheit haben, auch dieses Museum zu besichtigen.
Zur Abfahrt treffen wir uns um 8.00 Uhr wie immer bei der Firma Schefenacker in Esslingen-Sirnau, Wolf-Hirth-Str. 6. Um 8.10 Uhr kann auch in Esslingen am Omnibusbahnhof, an der Haltestelle gegenüber dem Alten Zollamt, zugestiegen werden.
Die Anmeldung erfolgt durch Zahlung des Reisepreises von € 45,00 pro Person auf unser Konto Volksbank Esslingen IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00.
Anmeldeschluss ist der 13. Oktober 2017. Bitte geben Sie an, wo Sie zusteigen möchten (Sirnau oder Esslingen) und schreiben Sie für evtl. organisatorische Rückfragen bitte wie immer Ihre Telefonnummer auf die Überweisung.
Vorankündigung:
Zu unserem traditionellen Abend im Museum treffen wir uns dieses Jahr
am Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:00 Uhr.
Wie immer würden wir uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen, Vorsitzende
Herbert Schrade, Geschäftsführer
Rundschreiben 1/2017
Esslingen, im März 2017
Liebe Mitglieder,
aus der Fülle der Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ möchten wir Sie besonders auf eine hinweisen: In Kooperation von Kulturamt, Stadtarchiv, Stadtmuseum und Geschichts- und Altertumsverein Esslingen wird am
Dienstag, 4. April 2017, 18.00 Uhr im Alten Rathaus, Schickhardthalle,
Prof. Gerd Krumeich über die Ereignisse im Kriegsjahr 1917 sprechen.
Nach der Begrüßung durch Prof. Gert Kollmer von Oheimb-Loup wird Museumsleiter Martin Beutelspacher die vielfältigen Materialsammlungen aus dem Ersten Weltkrieg vorstellen. Dabei wird er auch auf alte Zinngefäße aus unsrer Sammlung eingehen, die 1917 im Rahmen der Kriegs-Zinnsammlung in Esslingen abgegeben und später vom Altertumsverein zurückerworben wurden.
Am 22. April 2017, dem Samstag nach Ostern, findet wieder unser traditioneller Osterspaziergang statt. Wir spazieren diesmal zum Salzmann-Camerer-Stein am Wanderweg von Esslingen-Serach Richtung Katharinenlinde. 1867 wurde auf Betreiben des Esslinger Arztes Dr. med. Valentin Salzmann der „Verein für Verschönerung der Stadt Esslingen und ihrer Umgebung“ gegründet, aus dem 1908 der Altertumsverein, der heutige „Geschichts- und Altertumsverein“ (GAV), entstanden ist. Valentin Salzmann war 1888 auch Gründer und 1.Vorsitzender des Schwäbischen Albvereins. Rechtsanwalt Camerer war sein Nachfolger.
Wir treffen uns um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz beim Schulzentrum Nord (Schelztor- Gymnasium), Barbarossastr. 85, 73732 Esslingen.
Unsere kleine Wanderung führt uns zum Schlösschen Serach, dem früheren Landgut des Grafen Alexander von Württemberg, dessen Haus damals ein Treffpunkt der Schwäbischen Romantik gewesen ist. Auf dem Gelände des früheren Landguts ist eine öffentliche Parkanlage eingerichtet, unter Einbindung des berühmten „Arboretums“, das wir auf einem kleinen Rundgang durch die Sammlung verschiedenartiger, oft exotischer Bäume erkunden werden. Danach wandern wir zu einer gemütlichen Einkehr zur Katharinenlinde. Gehzeit etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Organisatoren Werner Klepser und Herbert Schrade freuen sich auf Ihr Kommen.
Erinnerungen eines Jahrzehnts. Die 50er Jahre in Esslingen
Nierentisch und Petticoat, Wirtschaftswunder und Spätheimkehrer: Diese Stichworte sind untrennbar mit den 50er Jahren und somit den Gründungsjahren der Bundesrepublik Deutschland verbunden. Doch wie war das Leben in Esslingen? Und wie sah die Stadt damals aus?
Vom 8. April bis 17. September 2017 widmet sich die Ausstellung im Stadtmuseum ganz alltäglichen Themen der Zeit. Zeitgenössische Fotografien und originale Objekte aus Haushalt und Familie, Kultur und Freizeit oder Industrie machen das Leben in den 50er Jahren in Esslingen greifbar. Sie verbinden die historische Entwicklung und deren Auswirkungen auf Esslingen mit Originalobjekten und Erzählungen Esslinger Bürger. Ein besonderes Highlight ist sicher die hauseigene Milchbar im Stil der 50er Jahre.
Begeben Sie sich auf eine Reise in die 50er Jahre, schwelgen Sie in Erinnerungen oder lernen Sie Esslingen von einer fast vergessenen Seite kennen.
Wir haben am Mittwoch, 3. Mai 2017 um 18.00 Uhr eine Führung durch die Ausstellung gebucht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
In den letzten Monaten hat der Geschichts- und Altertumsverein eine kostbare Flötenuhr aus seiner Sammlung restaurieren lassen. Eine Flötenuhr ist eine mechanische Uhr, die mit einer kleinen Orgel kombiniert ist. Wir möchten Ihnen nun das Ergebnis am Donnerstag, 18. Mai 2017, um 18.00 Uhr im Patrizierzimmer des Stadtmuseums im Rahmen eines Werkstattberichts vorstellen. Die Restauratorin Michal Stärr wird die Funktion und die durchgeführten Restaurierungsarbeiten erläutern.
Am Sonntag, 21. Mai 2017, findet der Internationale Museumstag statt. Bei freiem Eintritt werden Führungen durch das Stadtmuseum, das Museum St. Dionys – Mittelalterliche Ausgrabungen, das Schulmuseum Sulzgries und das Lapidarium unter der Inneren Brücke angeboten. Außerdem gibt es eine Bastelaktion im J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof.
Am Freitag, 16.Juni, wird uns Markus Numberger, Bauforscher und Vereinsmitglied, zu den Zeugnissen der staufischen Stadtbefestigung Esslingens führen und uns den Verlauf der Stadtmauer um die staufische Kernstadt sowie die Überreste des frühen 13. Jahrhunderts zeigen.
Treffpunkt um 18.00 Uhr vor dem Haupteingang (Westportal) der Stadtkirche St. Dionys. Von dort geht es dann entlang der ehemaligen Stadtbefestigung rings um die Kernstadt bis zum Kanzleiufer (Klein Venedig). Die Führung wird ca. 1,5 Stunden dauern.
„Wie Esslingen evangelisch wurde“
Zum Reformationsjubiläum „500 Jahre Martin Luther“ bieten wir am Freitag, 28. Juli 2017, einen Rundgang mit Christoph Bäuerle, Pfarrer der Stadt- und Frauenkirchengemeinde, an. Wir werden von der Stadtkirche zum Dominikanerkloster, durch die Webergasse zur Sachsenkapelle und zurück zur Stadtkirche geführt. Treffpunkt um 17.00 Uhr am Westportal der Stadtkirche. Dauer der Führung ca. 2 Stunden.
Auch in diesem Jahr haben wir wieder unser sommerliches Treffen für die Mitglieder beim Weingut Bayer in Esslingen-Rüdern, Uhlbacher Str. 86 vorgesehen. Bei hoffentlich sonnigem Wetter wollen wir am Samstag,
- August 2017, ab 16.00 Uhr den herrlichen Panoramablick über das Neckartal genießen. Wir haben dort wie immer Plätze reserviert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir würden uns freuen, Sie auf diesen Veranstaltungen begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen, Vorsitzende
Herbert Schrade, Geschäftsführer
Rundschreiben 4/2016
Esslingen, im November 2016
Liebe Mitglieder,
unser traditioneller Abend im Museum findet, wie bereits angekündigt, dieses Jahr am Donnerstag, 8. Dezember 2016, um 19.00 Uhr im Stadtmuseum statt.
Im Anschluß an die Regularien der Mitgliederversammlung (Tagesordnung anbei) wird der Leiter des Kulturamtes, Benedikt Stegmayer, ein Grußwort sprechen.
Danach werden Sie Gelegenheit haben, die ab 27. November 2016 laufende Wechselausstellung „Zugspiele. Märklinbahnen in Spur I und O“ zu besuchen. Lokomotiven, Waggons und Zubehör der Göppinger Firma Märklin aus den 1920er und 30er Jahren lassen nicht nur die Herzen von Modellbahnsammlern und Spielzeugfreunden höher schlagen.
Noch bis zum 23. April 2017 wird in Stuttgart die große Landesausstellung
Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke gezeigt. Mit über 300 Objekten aus Kunstgeschichte und Alltagskultur wird die Vielfalt der Schwabenbilder im Lauf der Geschichte sichtbar.
Für unsere Mitglieder haben wir wieder eine Führung durch die Ausstellung organisiert: Am Freitag, 27. Januar 2017, treffen wir uns im Alten Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart um 13.45 Uhr an der Museumskasse.
Bitte melden Sie sich durch Zahlung von € 12,00 (Eintritt incl. Führung) auf unser Konto bei der Volksbank Esslingen eG, IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00, bis zum 17. Januar 2017 an.
Aus organisatorischen Gründen geben Sie auf der Überweisung bitte wie immer auch Ihre Telefonnummer an.
Am Donnerstag, 16. März 2017, 18.00 Uhr, können wir Ihnen, in bewährter Kooperation mit dem Stadtarchiv, in der Schickhardthalle des Alten Rathauses einen Vortrag unseres Vereinsmitglieds Gerhard Kümmel anbieten.
Seit längerem hat er sich mit der Geschichte und den Produkten der 1884 gegründeten „Gravieranstalt Otto Beh“ beschäftigt.
Spektakulär war dabei der Fund von Prägestempeln und Punzen, die nach 1900 in Esslingen für chinesische Münzen hergestellt worden sind und deren Wiederentdeckung in jüngster Zeit die internationale Numismatik offenbar elektrisiert hat. Gerhard Kümmel verbindet in seinem Vortrag die Firmengeschichte von Otto Beh mit den Hintergründen der Entstehung der damaligen Produkte für China.
Bei einem Glas Wein besteht dann die Möglichkeit, sich einige Produkte der Firma Otto Beh anzusehen.
Wir würden uns freuen, Sie auf diesen Veranstaltungen begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 3/2016
Esslingen, im August 2016
Liebe Mitglieder,
am Sonntag, 11. September 2016, ist der Tag des offenen Denkmals.
Das bundesweite Thema ist diesmal: „Gemeinsam Denkmale erhalten“.
Die Stadt Esslingen beteiligt sich wieder mit einem umfassenden Programm.
Nach dem regen Zuspruch in den vergangenen Jahren werden auch wir wieder mit
einem Stand am Marktplatz vertreten sein. Mitglieder des Vorstands des GAV werden alle Interessierten über die Aktivitäten unseres Vereins informieren, und einige unserer Mitglieder bieten im Rahmen des Programms spezielle Führungen an.
Bitte besuchen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten unseren Stand!
Würdigung von Georg Koschinski (1916 – 2013)
Zum 100. Geburtstag von Georg Koschinski wird der Esslinger Künstler mit zwei Ausstellungen und einer Veranstaltung gewürdigt. Sein Schaffen war vielfältig:
Malerei, Grafik, Grafikdesign und die Beteiligung an zahlreichen kulturellen Aktivitäten.
Samstag, 17. September 2016, 18 Uhr
Eröffnungsveranstaltung: Georg Koschinski zum 100. Geburtstag
Kutschersaal der Stadtbücherei, Webergasse 4-6
Anschließend Ausstellungseröffnung: GRAFIK, frei
Stadtmuseum im Gelben Haus, Hafenmarkt 7
(Ausstellung bis 30. Oktober 2016)
Sonntag, 18. September 2016, 11 Uhr
Matinee Lyrik-Bühne Esslingen:
Charles Baudelaire
Kabarett der Galgenstricke, Webergasse 9
Sonntag, 18. September, 13 Uhr
Ausstellungseröffnung:
Kabinett-Ausstellung GEMÄLDE, ausgewählt
Galerie 13, Webergasse 13
(Ausstellung bis 3. Oktober 2016)
Wir haben für unsere Mitglieder eine Sonderführung durch die Ausstellung
„Georg Koschinski 1916-2013. GRAFIK, frei“ für Donnerstag, 27. Oktober 2016,
18 Uhr im Stadtmuseum, Hafenmarkt 7 organisiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Herbstzeit ist Ausflugszeit!
Unser diesjähriger Jahresausflug führt uns am Samstag, 8. Oktober 2016, nach Augsburg, ins Staatliche Textil- und Industriemuseum (tim). Wir haben dort eine Führung durch die Dauerausstellung gebucht.
„Vom Rohstoff zur Mode:“ Über Spinnen, Weben oder Stricken geht es zur Textilveredelung und Konfektion, mit spannenden Einblicken in die Mode der vergangenen 200 Jahre. In der Schauweberei sind wir dabei, wenn Produkte entstehen, zum Beispiel das Fugger-Barchent. Ein Höhepunkt ist der Einblick in die weltweit bedeutende Stoffmustersammlung der Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK).
Nach der Museumsführung folgt eine Mittagspause im Restaurant des Museums.
Am Nachmittag besichtigen wir dann das historische Hochablass -Wasserwerk und lernen dabei die frühere Trinkwasserversorgung und die moderne Trinkwassergewinnung Augsburgs kennen.
Gegen 20.00 Uhr werden wir wieder in Esslingen zurück sein.
Zur Abfahrt treffen wir uns um 8.00 Uhr wie immer bei der Firma Schefenacker in Esslingen-Sirnau, Wolf-Hirth-Str. 6. Um 8.10 Uhr kann auch noch in Esslingen am Omnibusbahnhof, an der Haltestelle gegenüber dem Alten Zollamt, zugestiegen werden.
Die Anmeldung erfolgt durch Zahlung des Reisepreises von € 45,00 pro Person auf unser Konto Volksbank Esslingen IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00.
Anmeldeschluss ist der 22. September 2016. Bitte geben Sie an, wo Sie zusteigen möchten (Sirnau oder Esslingen) und schreiben Sie für evtl. Rückfragen bitte wie immer Ihre Telefonnummer auf die Überweisung.
Am Sonntag, 9. Oktober 2016, 18 Uhr, findet in der Frauenkirche die feierliche Glockenweihe der historischen Glocken statt. Zu diesem Anlass wird dort eine Tafel mit den Namen der Spender enthüllt.
Aus der Fülle der Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ (bitte informieren Sie sich über die ausliegenden Flyer, Plakate oder im Internet) möchten wir Sie auf die Vorstellung der Objekte des Monats (meist am ersten Dienstag des Monats) um 18.00 Uhr im Stadtmuseum Gelbes Haus hinweisen:
Di. 6. September 2016, Objekt des Monats 26/52:
Millionen für den Krieg. Kriegsanleiheplakat von Karl Sigrist
Di. 4.Oktober 2016, Objekt des Monats 27/52
Ersatzstoffe: Streumehlproben
- Dienstag des Monats, 8.November 2016, Objekt des Monats 28/52
Trügerische Idylle im Krieg: Gemälde von Albert Heim
- Dienstag des Monats, 13.Dezember 2016, Objekt des Monats 29/52
Glaube im Krieg: Bibel des Soldaten Heinrich Prinz
Der Marburger Arbeitskreis für europäische Burgenforschung e. V. (MAB) wird in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, der Stadt Esslingen und dem Kreisarchiv Esslingen vom 10. bis 12. November 2016 eine wissenschaftliche Tagung im Landesamt für Denkmalpflege ausrichten.
Thema: Neues zur Burgenerfassung und Burgenforschung in Baden-Württemberg.
Der Anlass für diese Tagung ist, dass seit mehreren Jahren durch das Kreisarchiv eine umfassende Erfassung aller Burgen und Burgstellen im Landkreis Esslingen vorgenommen wird.
Nähere Informationen zum Tagungsprogramm und den Anmeldeformalitäten können Sie der Webseite des MAB entnehmen:
http://www.burgenforschung.de/aktuelles.html
Für Rückfragen steht Ihnen unser Vereinsmitglied, der Kunsthistoriker Dr. Christian Ottersbach, zur Verfügung, Tel.: 90445-119 oder christian.ottersbach@rps.bwl.de.
Vorankündigung:
Zu unserem traditionellen Abend im Museum treffen wir uns dieses Jahr
am Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19:00 Uhr.
Wie immer würden wir uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 2/2016
Esslingen, im Mai 2016
Liebe Mitglieder,
im Herbst 2013 hatte sich der Geschichts- und Altertumsverein mit Nachdruck für den Erhalt des ehemaligen Gasthofs „Falken“ in der Bahnhofstraße eingesetzt. Nun ist das Gebäude in großen Teilen saniert. Die Bausubstanz ließ einen vollständigen Erhalt zwar nicht zu, das äußere, den Eingang der Bahnhofstraße prägende Erscheinungsbild wurde jedoch weitgehend wiederhergestellt. Vorstand und Ausschuss des Vereins hatten am 17. März 2016 Gelegenheit, das neu gestaltete Gebäude zu besichtigen.
Der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen gebührt auch an dieser Stelle herzlicher Dank für ihr großes Engagement und den Willen zur Sanierung. Das Ergebnis ist ein wahres Schmuckstück für die Stadt Esslingen geworden.
Der Internationale Museumstag findet dieses Jahr am 22. Mai 2016 statt. Bei freiem Eintritt werden Führungen durch das Stadtmuseum, das Museum St. Dionys (Mittelalterliche Ausgrabungen), das Schulmuseum Sulzgries, das Lapidarium unter der Inneren Brücke sowie im Salemer Pfleghof eine Bastelaktion im J. F. Schreiber-Museum angeboten.
Mit einem Festgottesdienst in der Frauenkirche am Sonntag, 5.Juni 2016, 10 Uhr wird der Abschluss der Außensanierung und die Wiederherstellung des historischen Geläuts gefeiert. Alle drei historischen Glocken sind Eigentum des Geschichts- und Altertumsvereins und werden an diesem Sonntag erstmals wieder vom Turm der Frauenkirche erklingen, der dann seit vielen Jahren wieder ohne Gerüst zu bewundern ist.
Aus der Fülle der Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ (bitte informieren Sie sich über die ausliegenden Flyer, Plakate oder im Internet) möchten wir Sie besonders auf die Vorstellung des Objekts des Monats 23/52 am Dienstag 14. Juni 2016, 18 Uhr im Stadtmuseum im Gelben Haus hinweisen.
Nach einem Grußwort von Markus Grübel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verteidigung, hält der Leiter des Stadtarchivs, unser Vereinsmitglied Dr. Joachim J. Halbekann, einen Vortrag zum Thema:
Militär in Esslingen – Soldaten und Kasernen.
Seit 1845 war Esslingen keine Garnisonsstadt mehr. Umso größer war die Begeisterung, als im Frühsommer 1914 der Grundstein für eine Kaserne bei der Burg (später: Becelaere-Kaserne) gelegt wurde. Doch bevor der Neubau Mitte 1916 bezogen werden konnte, begann der Weltkrieg. Rekruten und Soldaten wurden in Schulen und Gasthäusern einquartiert, Waisenhäuser und Turnhallen wurden zu Lazaretten. Der Vortrag zeichnet nach, wie sehr sich Esslingen zwischen 1914 und 1918 durch Soldaten und Heeresstellen veränderte hat.
Nicht nur Ochsenblutrot – Farbiges Fachwerk im Lauf der Jahrhunderte.
Unser Mitglied, die Architektin Christine Keinath, wird uns auf einen Rundgang zum Marktplatz, Rathausplatz, Hafenmarkt und in die östliche Altstadt mitnehmen.
Farbige Fachwerkbauten prägen die Stadt Esslingen seit Jahrhunderten. Mal rot, mal braun, mal verputzt – dem jeweiligen Zeitgeschmack entsprechend wechseln die Farben wie verschiedene Kleider des Hauses. Der Schwerpunkt des Rundgangs ist die Hoch-Zeit des farbigen Fachwerks vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, und es geht auch um die Frage, ob Häuser damals wirklich mit Ochsenblut gestrichen wurden.
Treffpunkt ist am Freitag, 24. Juni 2016, 17 Uhr vor dem Kielmeyerhaus.
Die Führung wird ca. 1,5 Stunden dauern.
Am Samstag, 16. Juli 2016, werden wir vormittags ab 10 Uhr auf der Inneren Brücke mit einem Informationsstand auf unseren Verein aufmerksam machen.
Wir wollen dort mit den Besuchern ins Gespräch kommen und unseren Verein vorstellen. Ziel ist es hierbei natürlich, auch neue Mitglieder zu gewinnen.
Kommen auch Sie doch einfach mal vorbei!
Das sommerliche Treffen unseres Vereins haben wir auch in diesem Jahr wieder beim Weingut Bayer in Esslingen-Rüdern, Uhlbacher Str. 86 vorgesehen. Bei hoffentlich sonnigem Wetter wollen wir am Samstag, 30. Juli 2016, ab 16 Uhr beim Wein den herrlichen Panoramablick über das Neckartal genießen. Plätze sind für uns reserviert, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Sonntag, 11. September 2016, ist der Tag des offenen Denkmals.
Das bundesweite Thema ist diesmal: „Gemeinsam Denkmale erhalten“.
Die Stadt Esslingen beteiligt sich wieder mit einem umfassenden Programm.
Nach dem regen Zuspruch in den vergangenen Jahren werden auch wir wieder mit einem Stand am Marktplatz vertreten sein. Mitglieder des Vorstands des GAV werden alle Interessierten über die Aktivitäten unseres Vereins informieren, und einige unserer Mitglieder bieten im Rahmen des Programms spezielle Führungen an.
Bitte besuchen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten unseren Stand!
Vorankündigung:
Am Samstag, 8. Oktober, findet unser diesjähriger Jahresausflug statt, der uns sehr wahrscheinlich nach Augsburg führen wird. Näheres folgt mit dem nächsten Rundschreiben.
Am Sonntag, 9. Oktober 2016, 18 Uhr, findet die feierliche Glockenweihe in der Frauenkirche statt. Außerdem wird zu diesem Anlass eine Tafel mit den Namen der Spender enthüllt.
Wie immer würden wir uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Esslinger Zeitung: Zu Besuch beim Renaissancefürsten
Die Esslinger Zeitung berichtet am 27. April 2016:
Rundschreiben 1/2016
Esslingen, im Februar 2016
Liebe Mitglieder,
noch bis zum 13. April 2016 gibt es im Landesmuseum Württemberg die Ausstellung
CHRISTOPH. Ein Renaissancefürst im Zeitalter der Reformation.
Herzog Christoph (1515-1568) war einer der bedeutendsten Herrscher Württembergs. Er setzte die Reformation endgültig durch, förderte die Bildung ( Universität Tübingen) und errichtete u.a. das Alte Schloß in Stuttgart, das er zu einer prächtigen Residenz ausbauen ließ. Anlässlich seines 500. Geburtstages im Jahr 2015 widmet das Landesmuseum Württemberg dieser herausragenden Herrscherfigur eine große Ausstellung.
Wir haben für unsere Mitglieder eine Führung durch die Ausstellung organisiert. Termin: Freitag, 26. Februar, 14.40 Uhr, Landesmuseum, Altes Schloss,
Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart. Bitte melden Sie sich bis zum 18. Februar 2016 an durch Zahlung von 13,- € je Teilnehmer (Eintritt inkl. Führung) auf unser Konto bei der Volksbank Esslingen eG. IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00. Bitte geben Sie für evtl. Rückfragen wie immer Ihre Telefonnummer auf der Überweisung an.
Unser bereits traditioneller Osterspaziergang am Samstag nach Ostern,
- April 2016, wird dieses Jahr eine Wanderung durch den Mutzenreiswald sein,
zu einem historischen Hohlweg auf der Gemarkung Nellingen.
Ein Hohlweg auf den dicht besiedelten Fildern ist etwas Seltenes und Außergewöhnliches. Ganz in der Nähe der Parksiedlung, nördlich des Gewanns „Obere Schweingruben“, ist ein solcher Weg zu finden. Wie viele Menschen mögen ihn gegangen sein, wie viele Fuhrwerke ihn befahren haben, damit er entstehen konnte?
Die Gehzeit beträgt etwa zwei Stunden. Wir treffen uns um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz des Pliensaufriedhofs (oben), Zufahrt über Mutzenreisstraße Nr. 28.
Um 16.30 Uhr Einkehr in der Gaststätte Waldheim, Neuffenstr. 87.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Organisatoren Werner Klepser und Herbert Schrade freuen sich auf Ihr Kommen.
Ab 28. Februar 2016 läuft im Stadtmuseum die Wechselausstellung
Textile Vielfalt. Industrielle Erfolgsgeschichten aus Württemberg,
ein gemeinsames Projekt der Museen in Reutlingen, Sindelfingen, Heubach, Mössingen, Albstadt und Esslingen. Diese Orte verbindet ein breites Spektrum der Textilproduktion und -verarbeitung. Jeder Ort ist mit einem Beitrag vertreten.
In Esslingen geht es vor allem um die Großbetriebe der heimischen Textilindustrie: die weltberühmte „Esslinger Wolle“ (Merkel & Kienlin) und die damalige „Württembergische Baumwollspinnerei und -weberei“. Daneben werden aber auch kleinere Betriebe der Esslinger Textilverarbeitung vorgestellt.
Wir haben für unsere Mitglieder wieder eine Sonderführung organisiert.
Termin: 14. April 2016, 18.00 Uhr, Stadtmuseum Esslingen, Hafenmarkt 7.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Internationale Museumstag findet dieses Jahr am 22. Mai 2016 statt.
Bei freiem Eintritt werden Führungen durch das Stadtmuseum, das Museum St. Dionys – Mittelalterliche Ausgrabungen, das Schulmuseum Sulzgries,das Lapidarium unter der Inneren Brücke und eine Bastelaktion im J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof angeboten.
Aus der Fülle der Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ (bitte informieren Sie sich über die ausliegenden Flyer, Plakate oder im Internet) möchten wir Sie besonders auf die Vorstellung des Objekts des Monats 20/52 am Dienstag 1. März 2016 18.00 Uhr Stadtmuseum im Gelben Haus hinweisen.
Unser Vereinsmitglied, der Historiker Dr. Christian Ottersbach, spricht zum Thema:
Der Postmichelbrunnen und die Entwurfszeichnung von Emil Kiemlen.
Es sind Bilder wie aus Friedenszeiten: Esslinger Honoratioren umstehen den neuen Brunnen an der Ecke Ritterstraße /Innere Brücke. Der Brunnen ist einer Esslinger Sagengestalt gewidmet, dem Postmichel. So entstand mitten im Ersten Weltkrieg ein Esslinger Wahrzeichen.
Wie immer würden wir uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Mitgliederversammlung 2015
Esslingen, 31. Oktober 2015
Liebe Mitglieder des Geschichts- und Altertumsvereins,
wir laden Sie herzlich ein zur diesjährigen
Mitgliederversammlung
im Stadtmuseum (Gelbes Haus)
Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen
am Donnerstag, 3. Dezember 2015, 19.00 Uhr
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
- Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom Dezember 2014
- Bericht der Vorsitzenden
- Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer
- Entlastung von Vorstand und Ausschuss
- Wahl der Kassenprüfer
- Verschiedenes
Es wäre schön, wenn Sie sich diesen Abend für den Geschichts- und Altertumsverein freihalten könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Geschichts- und Altertumsverein
Esslingen am Neckar e.V.
Rundschreiben 4/2015
Esslingen, im Oktober 2015
Liebe Mitglieder,
am Mittwoch, 18. November 2015 um 19.00 Uhr wird in der Schickhardthalle des Alten Rathauses der neue Doppelband 48 (2011/12) der „Esslinger Studien“ präsentiert.
Das mit knapp 300 Seiten ziemlich umfangreiche und reich bebilderte Buch umfasst diesmal sieben Aufsätze, von der keltischen Eisenzeit bis in das 20. Jahrhundert. Der Leiter unseres Stadtarchivs, Dr. Joachim J. Halbekann, wird wie gewohnt die einzelnen Beiträge vorstellen. Traditionell gibt es auch wieder einen Vortrag von einem der Autoren des Bandes. Besonders erfreulich ist, dass diesmal ein Ausschussmitglied unseres Vereins referieren wird: Christine Wanner stellt ihren spannenden Aufsatz zu dem 1933 tödlich verunglückten Rennfahrer Otto Merz vor – nicht nur etwas für Automobilisten!
Unsere Mitglieder können an diesem Abend wieder „ihren“ Band mit nach Hause nehmen.
Unser traditioneller Abend im Museum findet dieses Jahr am Donnerstag, 3. Dezember 2015, um 19.00 Uhr im Stadtmuseum statt.
Nach den Regularien der Mitgliederversammlung (Tagesordnung umseitig) werden Sie Gelegenheit haben, die ab 29. November 2015 laufende Wechselausstellung „Eine Ausstellung vom Schenken“ zu besuchen, die unter anderem der Frage nachgeht, warum wir wen beschenken und welche symbolische Bedeutung Geschenke haben. Zu sehen ist eine durchaus
kritische Einstimmung auf „Weihnachten“, dem wichtigsten Schenktermin des Jahres.
Wir würden uns freuen, Sie auf diesen Veranstaltungen begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 3/2015
Esslingen, im Juli 2015
Liebe Mitglieder,
unsere gemeinsam mit dem Stadtarchiv und dem Landesamt für Denkmalpflege am 14. Juli 2015 vorgesehene Buchvorstellung „Esslingen und der Wandel der Stadt um 1200“ mit Dr. Michaela Jansen müssen wir aus organisatorischen Gründen leider absagen. Ein Ersatztermin ist noch nicht bekannt.
Am Sonntag, 26. Juli 2015, um 11:00 Uhr wird im Kutschersaal der Stadtbücherei die Ausstellung „Von Bananen-Steckern und Elefanten“ eröffnet, die im Stadtmuseum gezeigt wird. Im Rahmen dieser Ausstellung über Esslinger Erinnerungsstücke hält Prof. Christel Köhle-Hezinger am Mittwoch, 23. September 2015 um 19:00 Uhr im Stadtmuseum einen Vortrag zum Thema: „Verschwunden. Verloren. Vermisst: Vom Vergessen der Dinge“.
Ein sommerliches Treffen für unsere Vereinsmitglieder haben wir in diesem Jahr beim Weingut Bayer in Esslingen-Rüdern, Uhlbacher Str. 86 vorgesehen. Bei hoffentlich sonnigem Wetter wollen wir am Samstag,
- August 2015 ab 16:00 Uhr den herrlichen Panoramablick über das Neckartal genießen. Wir haben Plätze reserviert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Sonntag, 13. September 2015, findet der Tag des offenen Denkmals statt. Das bundesweite Thema ist diesmal „Handel, Technik, Industrie“.
Die Stadt Esslingen beteiligt sich wieder mit einem umfassenden Programm.
Wir als Verein werden, nach dem regen Zuspruch in den vergangenen Jahren, wieder mit einem Stand am Marktplatz vertreten sein. Der Vorstand des GAV wird alle Interessierten über die Aktivitäten unseres Vereins informieren und einige unserer Mitglieder bieten im Rahmen des Programms ehrenamtlich Führungen an. Besuchen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten unseren Stand.
Unseren Herbstausflug haben wir in diesem Jahr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „52x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ als Exkursion nach Ingolstadt geplant. Mitveranstalter ist das Kulturamt der Stadt Esslingen.
Am Samstag, 17. Oktober 2015, wollen wir in Ingolstadt das Bayerische Armeemuseum besuchen.
Es ist eines der großen militärhistorischen Museen in Europa und verfügt über eine umfassende Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg. Zudem zeigt das Armeemuseum noch bis 31. Oktober 2015 die Bayerische Landesausstellung „Napoleon und Bayern“. Im Rahmen der Exkursion werden dort Führungen für uns angeboten.
Wir treffen uns zur Abfahrt um 8:00 Uhr bei der Firma Schefenacker in Esslingen-Sirnau, Wolf-Hirth-Str. 6.
Um 8:10 Uhr kann auch noch in Esslingen am Omnibusbahnhof, an der Haltestelle gegenüber dem Alten Zollamt, zugestiegen werden.
Kosten für Busfahrt und Führungen: 45,00 €.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 4. September 2015 unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse unter post@gav-es oder telefonisch unter 0711 3512-3241.
Wir freuen uns, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung zu begrüßen .
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 2/2015
Esslingen, im März 2015
Liebe Mitglieder,
Ostern steht vor der Tür und damit unserer bereits traditioneller Osterspaziergang am Samstag nach Ostern, 11. April 2015, der uns dieses Jahr zu zwei Besonderheiten auf dem Esslinger Jägerhaus führen wird.
„Ist es nicht besser, dass ich dem Versuch erliege, als dass ich ihn nicht vage?“ ( Albert Dulk ) Was für ein Mensch war der Namensgeber des Dulkhäusles, von dem Isolde Kurz sagte, wenn sein Leben ein Roman wäre, hielte man das für unwahrscheinlich? Nach dem Spaziergang zum Dulkhäusle werden wir weiter gehen zum Bildzeichen Eiserne Hand, dem alten Hoheitszeichen der Reichstadt. Unser Mitglied Werner Klepser wird uns erzählen, was es damit auf sich hat.
Treffpunkt ist am Samstag 11. April 2015, 14.00 Uhr auf dem öffentlichen Parkplatz gegenüber dem Hotel Jägerhaus. Wir werden etwa zwei Stunden auf guten Waldwegen unterwegs sein. Im Anschluss ist eine gemütliche Einkehr im Jägerhaus vorgesehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Organisatoren Werner Klepser und Herbert Schrade freuen sich auf Ihr Kommen.
Zur derzeit im Stadtmuseum Esslingen laufenden Ausstellung
„Von Industrie und Reben“ Bilder aus Mettingen, Weil und Brühl
haben wir für unsere Mitglieder eine Sonderführung am Mittwoch, 6. Mai 2015, 18.00 Uhr organisiert. Unser Ausschuss-Mitglied Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger wird uns unter dem Titel „Hinterm (Schenken)Berg. Anmerkung einer Filialistin“ durch die Ausstellung führen.
Am Sonntag, 17. Mai 2015, findet dieses Jahr der Internationale Museumstag statt.
Bei freiem Eintritt werden Führungen durch das Stadtmuseum, das Museum St. Dionys – Mittelalterliche Ausgrabungen, das Schulmuseum Sulzgries und das Lapidarium unter der Inneren Brücke angeboten und eine Bastelaktion im
J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof.
„Die Weststadt – ein besonderer Teil der Esslinger Altstadt.
Herausforderung und Chance“.
Aus einem Rundgang mit unserem Mitglied, dem Kunsthistoriker Dirk Zimmermann M.A., der selbst in der Weststadt lebt, können wir erfahren, welche städtebaulichen Qualitäten dieses besondere Quartier hat. Der Vergleich mit historischen Bilddokumenten macht deutlich, wie die Weststadt wurde, was sie heute ist. Vor diesem Hintergrund gehen wir der Frage nach, welche Chancen die Stadterweiterung „Neue Weststadt“ bietet. Treffpunkt am Freitag, 26. Juni 2015, 17.00 Uhr an der Stadtkirche (Haupteingang). Die Führung wird ca. 1,5 Stunden dauern.
Am Dienstag, den 14. Juli 2015, 19.00 Uhr können wir gemeinsam mit dem Stadtarchiv Esslingen in der Schickhardthalle des Alten Rathauses eine Vortragsveranstaltung anbieten. Auf der Basis ihrer Dissertation „Stadtumgestaltung im Hochmittelalter. Die Städte Esslingen, Breisach und Zürich im Vergleich“, die an diesem Abend in Esslingen vorgestellt wird, referiert Dr. Michaela Jansen über: „Esslingen und der Wandel der Stadt um 1200„.
Noch eine Mitteilung: Den jüngst vorgestellte Band der „Esslinger Studien. Schriftenreihe“ von Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt: „Esslingen am Neckar im System von Zwangssterilisation und „Euthanasie während des Nationalsozialismus. Strukturen – Orte – Biographien“ erhalten Sie nicht als kostenloses Exemplar, da in diesem Jahr ein Band der „Esslinger Studien. Zeitschrift“ erscheinen wird. Die Studie von Frau Silberzahn-Jandt ist im Buchhandel oder im Stadtarchiv zum Preis von 24,90 € erhältlich.
Wir freuen uns, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 1/15
Esslingen, im Januar 2015
Liebe Mitglieder,
bei unserer auch diesmal gut besuchten Jahreshauptversammlung im Dezember 2014 wurden Vorstand und Ausschuss mit großer Mehrheit wiedergewählt.
Dafür bedanken wir uns herzlich.
Im Rahmen der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus wird am 27. Januar 2015 um 18.00 Uhr im Evang. Gemeindehaus am Blarerplatz auch der neue Band 24 der „Esslinger Studien. Schriftenreihe“ vorgestellt. Frau Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt hat eine maßgebliche Studie zu einem traurigen, aber wichtigen Thema erarbeitet:
„Esslingen am Neckar im System von Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus. Strukturen – Orte – Biographien“.
Am 29. Januar 2015 wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Dr. Fritz Landenberger-Preis an Dr. Patrick Sturm verliehen, der zum Thema „Leben mit dem Tod in den Reichsstädten Esslingen, Nördlingen und Schwäbisch Hall. Epide-mien und deren Auswirkungen vom frühen 15. Bis zum frühen 17. Jahrhundert“ (Esslinger Studien. Schriftenreihe 23) promoviert wurde.
Die Laudatio hält Prof. Dr. Ursula Braasch-Schwersmann, Leiterin des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde in Marburg.
Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Bürgersaal des Alten Rathauses.
Noch bis zum 12. April 2015 läuft im Landesmuseum Württemberg die Ausstellung
„Ein Traum von Rom. Römisches Stadtleben in Südwestdeutschland. Stadt – Prestige – Wohlstand“
Mit der Verschiebung der römischen Grenzen in den Norden gelangte die römisch-mediterrane Lebensweise auch in entfernte Provinzen. Sowohl im Privatleben, mit farbenprächtigen Wandmalereien und importierten Luxusgütern aller Art, als auch in der Repräsentation der Stadt mit öffentlichen Bauten eiferte man dem großen Vorbild Rom nach.
Wir haben für unsere Mitglieder eine Führung durch die Ausstellung organisiert. Treffpunkt: Freitag 13. Februar, 14.40 Uhr, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart. Bitte melden Sie sich bis zum 5. Februar 2015 an, durch Zahlung von 13,- € je Teilnehmer (Eintritt inkl. Führung) auf unser Konto Nr. 28088 000 bei der Voba Esslingen (BLZ 61190110) IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00. Bitte geben Sie für evtl. Rückfragen wie immer Ihre Telefonnummer auf der Überweisung an.
Aus der Fülle der Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ (bitte informieren Sie sich über die ausliegenden Flyer, Plakate oder im Internet) möchten wir Sie besonders auf eine hinweisen: In Kooperation von Kulturamt, Stadtarchiv, Stadtmuseum und Geschichts- und Altertumsverein Esslingen wird am Dienstag, 3. März 2015, 18.00 Uhr im Alten Rathaus, Schickhardthalle, von Dr. Christine Beil das Objekt des Monats 08/52 vorgestellt:
„Mangelwirtschaft. Esslinger Lebensmittelmarken“.
Anhand eines im Stadtarchiv erhaltenen Albums voller Lebensmittelmarken für das Oberamt Esslingen erläutert die Referentin die städtischen Maßnahmen, die seit Herbst 1914 zunehmende Nahrungsmittelknappheit zu bewältigen. Seit Februar 1915 gab die Stadt Lebensmittelmarken aus. Zunächst nur für Brot und Mehl vorgesehen, wurden im Verlauf des Krieges immer mehr Lebensmittel kontingentiert. Die strenge Regulierung der Lebensmittelverteilung änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass die Nahrungs-mittel während der Kriegsjahre immer knapper wurden.
Unmittelbar im Anschluss daran folgt der Vortrag
„ 1915 – Die Wende zum totalen Krieg“
von Prof. Dr. Gerd Krumeich (Freiburg).
Zunächst glaubte man im Deutschen Reich, der Konflikt zwischen Österreich-Ungarn und Serbien sei lokal und zeitlich eingrenzbar. Doch immer mehr Staaten traten in den Krieg ein. Die Kriegsschauplätze weiteten sich über Europa bis nach Asien und Afrika aus. Der Konflikt blieb nicht auf die Fronten beschränkt, sondern erfasste auch die Menschen in der Heimat. Ende 1914 hatten bereits mehr als eine Million Soldaten ihr Leben verloren, hinzu kamen Hundertausende von Kriegsinvaliden, Kriegsgefangene und zivile Tote. Ein Ende des Krieges war nicht in Sicht.
Mit Prof. Dr. Gerd Krumeich kommt einer, wenn nicht „der“ beste Kenner der Geschichte des Ersten Weltkrieges nach Esslingen. Er lehrte Neuere Geschichte an der Universität Düsseldorf, ist Vizepräsident des internationalen Forschungszentrums des „Historial de la Grande Guerre“ in Péronne und Mitherausgeber des Standardwerks „Enzyklopädie Erster Weltkrieg“.
Bitte notieren: Am Samstag, 11. April 2015, wird in diesem Jahr unser traditioneller Osterspaziergang stattfinden.
Wie immer würden wir uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Mitgliederversammlung 2014
Esslingen, 7. November 2014
Mitgliederversammlung
im Stadtmuseum (Gelbes Haus)
Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen
am Donnerstag 4. Dezember 2014, 19.00 Uhr
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 5. Dezember 2013
2. Bericht der Vorsitzenden
3. Bericht des Schatzmeisters und der Kassenprüfer
4. Entlastung von Vorstand und Ausschuss
5. Wahl des Vorstands und des Ausschusses
6. Wahl der Kassenprüfer
7. Verschiedenes
Mit freundlichen Grüßen
Geschichts- und Altertumsverein
Esslingen am Neckar e.V.
Rundschreiben 5/2014
Liebe Mitglieder,
unser traditioneller Abend im Museum findet, wie bereits angekündigt,
am Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19.00 Uhr im Stadtmuseum statt.
Nach den Regularien unserer Mitgliederversammlung (Tagesordnung siehe Rückseite) werden Sie Gelegenheit haben, die ab 30. November 2014 im Stadtmuseum laufende Ausstellung „Was sammelt Esslingen“zu besuchen.
Das Sammeln ist eine Hauptaufgabe der Museen. Aber auch Privatleute sammeln in ihrer Freizeit alles nur erdenklich mögliche. Da gibt es Trompeten, Kinderbücher, Weihnachtskrippen, Puppen, Eisenbahnen oder was auch immer dem Einzelnen sammelwürdig erscheint. Die Winterausstellung der Esslinger Museen werden zeigen, was die Esslinger an Sammlungen besitzen.
Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend im Museum begrüßen zu können.
Mit herzlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Esslingen, im November 2014
Rundschreiben 3/2014
Esslingen, im Juni 2014
Liebe Mitglieder,
am 9. Juli 2014 findet im Patrizierzimmer des Stadtmuseums im Gelben Haus eine Veranstaltung zum Thema „Die Pest in Esslingen und ihre vielfältigen Auswirkungen auf das städtische Leben“ statt. Das Stadtarchiv Esslingen präsentiert den neuen Band der Schriftenreihe „Esslinger Studien“ :
„Leben mit dem Tod in den Reichsstädten Esslingen, Nördlingen und Schwäbisch Hall. Epidemien und deren Auswirkungen vom frühen 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert“.
Verfasser ist der Marburger Historiker und Archivar Patrick Sturm, der mit dieser preisgekrönten Arbeit zum Dr. phil. promoviert wurde.
Begrüßung durch den Museumsleiter Martin Beutelspacher, Einführung und Präsentation der „Esslinger Studien“ Nr. 23 durch den Leiter des Stadtarchivs, Dr. Joachim J. Halbekann, anschließend Vortrag von Dr. Patrick Sturm, Marburg.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Historische Schätze“ gibt Patrick Sturm anhand eines Schriftstücks aus dem Jahr 1521, das im Museum zu sehen ist, beispielhaft Einblick in den Alltag zu Pestzeiten und berichtet über administrative, wirtschaftliche und religiöse Auswirkungen der Epidemien auf Esslingen.
Die Veranstaltung am 9. Juli 2014 im Patrizierzimmer des Stadtmuseums, Hafenmarkt 7, beginnt um 19:00 Uhr
Die Mitglieder des Geschichts- und Altertumsvereins erhalten an diesem Abend ihr kostenloses Exemplar der „Esslinger Studien“.Den Mitgliedern, die nicht anwesend sein können, wird der Band wie bisher zugeschickt,
Noch bis zum 24. August läuft im Stadtmuseum die Ausstellung
Fußball ist unser Leben – Geschichten um das runde Leder.
Auch im Stadtmuseum im Gelben Haus dreht sich jetzt alles rund um „König Fußball“. Zahlreiche Objekte – vom Maskottchen bis zum Trikot – bieten Informationen zur Fußballwelt: von Fußballhelden über die Rolle des Schiedsrichters bis zur Taktik, von Frauenfußball bis Fankultur zeigen die einzelnen Stationen unterschiedlichste Facetten des Fußballsports. Eine Galerie der Weltmeisterschaften präsentiert Erinnerungsstücke.
Wir haben für unsere Mitglieder eine Sonderführung für Mittwoch 23. Juli 2014, 18:00 Uhr organisiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„52x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ heißt ein Langzeitprojekt der Stadt Esslingen, das 52 Monate lang Objekte aus dem Umfeld des Ersten Weltkrieg vorstellt, Vorträge anbietet und kulturelle Veranstaltungen aller Art organisiert.
Am 3. August 2014 um 21:30 Uhr wird OB Dr. Jürgen Zieger im Rahmen von „Kino auf der Burg“ die Reihe der Veranstaltungen eröffnen.
Zwei Tage später, am 5. August 2014, wird das erste Objekt im Alten Rathaus vorgestellt. Nach der Begrüßung durch OB Dr. Jürgen Zieger werden Dr. Christine Beil und Dr. Joachim Halbekann den Kriegsbeginn 1914 und das erste Objekt erläutern.
Nähere Angaben dazu entnehmen Sie bitte der Tagespresse.
Am Sonntag, 14. September 2014, findet der Tag des offenen Denkmals statt. Das bundesweite Thema ist diesmal „Farbe“.
Auch die Stadt Esslingen beteiligt sich mit einem umfassenden Programm. Wir als Verein werden, nach dem regen Zuspruch in den vergangenen Jahren, wieder mit einem Stand am Marktplatz vertreten sein. Der Vorstand des GAV wird alle Interessierten über die Aktivitäten unseres Vereins informieren. Einige unserer Mitglieder bieten im Rahmen des Programms ehrenamtlich Führungen an. Besuchen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten unseren Stand.
Am 21. September 2014 um 11 Uhr wird im Stadtmuseum im Gelben Haus die Ausstellung “Zukunft studieren. 100 Jahre Hochschule in Esslingen“ durch OB Dr. Jürgen Zieger und Museumsleiter Martin Beutelspacher eröffnet.
Wir freuen uns, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 4/2014
Esslingen, im September 2014
Liebe Mitglieder,
unsre Herbstaktivitäten beginnen mit einer Führung durch die Ausstellung:
Königliche Sammellust
Wilhelm I. Von Württemberg als Sammler und Förderer der Künste.
Die Staatsgalerie Stuttgart und die Staatlichen Schlösser und Gärten
Baden-Württemberg nehmen den 150. Todestag König Wilhelms I. zum Anlass, sein beachtliches Engagement für die Kunst erstmals zum Thema einer Ausstellung zu machen. In einer mehr als hundert Exponate umfassenden Schau werden bedeutende Kunstwerke der öffentlichen und privaten Sammlung des Königs zusammengeführt.
Für Donnerstag, 16. Oktober 2014, 17:30 Uhr, haben wir für unsere Mitglieder eine Exklusivführung mit unserem Mitglied Dirk Zimmermann organisiert. Wir treffen uns um 17:15 Uhr am Haupteingang der Staatsgalerie Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 30-32, 70173 Stuttgart. Die Anmeldung erfolgt durch Überweisung des Eintrittspreises von 12,00 € pro Person auf unser Konto Nr. 28088 000 bei der Volksbank Esslingen eG (BLZ 611 901 10) IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00. Anmeldeschluss ist der 6. Oktober 2014 . Bitte schreiben Sie für evtl. Rückfragen Ihre Telefonnummer auf die Überweisung.
Ferner am Sonntag, 19. Oktober 2014, 18:00 Uhr eineVeranstaltung im Festsaal des Theodor-Rothschild-Hauses Esslingen, Mülbergerstr. 146:
Der Esslinger Machsor von 1290
Vortrag von Prof. Dr. Andreas Lehnhardt (Universität Mainz) über eine Esslinger Handschrift von herausragender Bedeutung.
Musikalische Umrahnung: „Drei Maier Levi-Lieder“ für Tenor und Streichquartett. Bearbeitungen von Melodien des Esslinger jüdischen Kantors Maier Levi (1814-1874) von Georg Wötzer (Esslingen).
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Stadtarchiv Esslingen, dem Geschichts- und Altertumsverein Esslingen und dem Verein „Freunde Jüdischer Kultur Esslingen e.V.“
Eintritt: 5,00€
Herbstzeit ist Ausflugszeit!
In den nächsten Jahren wird hoffentlich mit der Sanierung des Stadtmuseums begonnen werden. Damit unsere Vereinsmitglieder einen Überblick über vorbildliches modernes Bauen im Bestand erhalten, wird unser Jahresausflug am Samstag, den25.Oktober 2014, nach Eichstätt ins Altmühltal führen. Auf den Spuren des legendären Architekten Karljosef Schattner (1924-2012) werden wir uns die Stadt und ihre Gebäude anschauen.
„Nach den Baumeistern des Mittelalters, nach Angelini, Gabrieli und Pedretti, den drei Eichstätter Meistern des Barock, bescherte der Diözesanbaumeister Schattner der Stadt zum dritten Mal einen Höhepunkt der Architektur.
Durch Schattners herausragende Leistungen wurde nicht nur die engere Fachwelt auf Eichstätt aufmerksam. Im Widerspruch zur üblichen, weil populären Anpassungsarchitektur, die Altes wie neu und Neues wie alt aussehen lässt, arbeitet er nämlich mit gestalterischen Gegensätzen.“
(„Baumeister“, Heft 1/1997)
Bei einer etwa zweistündigen Führung werden wir mehrere der in Eichstätt 1957-1992 entstandenen Bauten von Karljosef Schattner besichtigen, die alle fußläufig erreichbar sind.Danach kehren wir noch ein und fahren um 17.00 Uhr zurück. Gegen 20:00 Uhr werden wir dann wieder in Esslingen sein.
Wir treffen uns zurAbfahrt um 8:00 Uhr wie immer bei der Firma Schefenacker in Esslingen-Sirnau, Wolf-Hirth-Str. 6. Um 8:10 Uhr kann auch noch in Esslingen am Omnibusbahnhof, an der Haltestelle gegenüber dem Alten Zollamt, zugestiegen werden.
Die Anmeldung erfolgt durch Zahlung des Reisepreises von € 35,00 pro Person auf unser Konto Nr. 28088 000 bei der Volksbank Esslingen (BLZ 611 901 10) . IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00.
Anmeldeschluss ist der 10. Oktober 2014. Bitte geben Sie an, wo Sie zusteigen möchten (Sirnau oder Esslingen) und schreiben Sie für evtl. Rückfragen bitte wie immer Ihre Telefonnummer auf die Überweisung.
Wir möchten Sie noch auf weitere Termine im Rahmen der Veranstaltungsreihe 52x Esslingen und der erste Weltkrieg hinweisen:
Am 25. September 2014 findet ein wissenschaftliches Symposium
Der Erste Weltkrieg – Erinnerungen und Bilder im Wandel der Zeit
in der Aula der Hochschule Esslingen, Ecke Obertorstraße/Mühlstr. 9 statt.
Unter den Referenten wird auch der Leiter des Stadtarchivs Esslingen Dr. Joachim J. Halbekann sein. Diese Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Beginn ist um 9:30 Uhr
Die Objekte des Monats, die immer am ersten Dienstag eines Monats
um 18:00 Uhr im Stadtmuseum Gelbes Haus präsentiert werden, sind am
7. Oktober 2014, Objekt des Monats 03/52:
Trauer. Gedenkblatt für Gottlob Metzger
4. November 2014, Objekt des Monats 04/52:
Liebesgaben. Deutsche Helden rauchen
2. Dezember 2014, Objekt des Monats 05/52:
Erste Kriegsweihnacht. Postkarten von der Front
Schließlich noch eine Vorankündigung:
Unser traditioneller Abend im Museum findet dieses Jahr am Donnerstag, 4. Dezember 2014, um 19:00 Uhr statt.
Wie immer würden wir uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können!
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 2/2014
Esslingen, im April 2014
Liebe Mitglieder,
unser bereits traditioneller Osterspaziergang am Samstag nach Ostern,
26. April 2014, wird uns dieses Jahr zum „Sauhag“ nach Neuhausen auf den Fildern führen.
Der Sauhag ist ein alter Kulturwald und war einst im Besitz des Klosters Denkendorf. In Zusammenarbeit der Gemeinde Neuhausen mit dem Staatlichen Forstamt und dem Landesdenkmalamt ist hier ein Wanderweg entstanden, mit Hinweistafeln zu Kelten und Römern im Klosterwald. Auf der Rundwanderung haben wir nach etwa einer Stunde an einem schönen Aussichtpunkt eine Einkehrmöglichkeit im Lindenhof. Gesamte Gehzeit etwa zwei Stunden. Wir empfehlen festes Schuhwerk. Wir treffen uns um 14.00 Uhr am Wanderparkplatz „Sauhag“ am nördlichen Ortsausgang von Neuhausen in Richtung Wolfschlugen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Organisatoren Werner Klepser und Herbert Schrade freuen sich auf Ihr Kommen.
Am 18. Mai 2014 findet dieses Jahr der Internationale Museumstag statt.
Bei freiem Eintritt werden Führungen durch das Stadtmuseums,das Museum St. Dionys – Mittelalterliche Ausgrabungen,das J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof, die Wechselausstellung im Museum im Schwörhaus und das Schulmuseum Sulzgries angeboten.
Selbst in einer so vielfältig erkundeten Stadt wie Esslingen gibt es noch Orte, die die meisten nur vom Hörensagen kennen. Einer dieser verborgenen Schätze ist der Wasserspeicher unter der Burg. Wer jemals Gelegenheit hatte, einen Blick in die historische Anlage zu werfen, der weiß um die Faszination dieses historischen Bauwerks. Mit unserem Ausschussmitglied, der Stadtführerin Christine Wanner, werden Sie am Freitag, 27. Juni 2014, 16.00 Uhr, Gelegenheit haben, die altehrwürdigen Katakomben zu erkunden.
Treffpunkt ist im inneren Burgplatz am Seilergang. Dort werden wir durch eine geöffnete Luke über eine Eisentreppe in die Unterwelt hinabsteigen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Man sollte aber gut zu Fuß sein!
Wir freuen uns, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 1/2014
Esslingen, im Januar 2014
Liebe Mitglieder,
noch bis zum 23. März 2014 wird in Stuttgart die große Landesausstellung
„Im Glanz der Zaren. Die Romanows, Württemberg und Europa“ gezeigt.
Fünf Ehen, vier Generationen, eine Geschichte. Mit keiner anderen europäischen Dynastie unterhielt das Haus Württemberg so enge verwandtschaftliche Beziehungen wie mit den Romanows. Erstmals stehen in einer großen Landesaustellung die fünf Frauen im Mittelpunkt, deren Ehen die Basis für die außergewöhnliche gemeinsame Geschichte gelegt haben. Anhand der fünf Ehen – der Russinnen in Württemberg und der Württembergerinnen am Zarenhof – erzählt die Ausstellung von Prunk, Pracht und Herrlichkeit, aber auch von Alltag und Heimweh, von Glaube und Mythos und vom kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen Württemberg und Russland.
Für unsere Mitglieder haben wir zwei Führungen durch die Ausstellung organisiert:
Am Freitag, 7. Februar 2014, treffen wir uns im Alten Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart zur Führung um 14.20 h an der Museumskasse.
Bitte melden Sie sich durch Zahlung von 12,00 € (Eintritt incl. Führung) auf unser Konto Nr. 28088 000 bei der Volksbank Esslingen eG (BLZ611 90110)
(IBAN: DE74 6119 0110 0028 0880 00) bis zum 30. Januar 2014 an.
Aus organisatorischen Gründen geben Sie auf der Überweisung bitte wie immer
auch Ihre Telefonnummer an.
Gemeinsam mit dem Stadtarchiv bieten wir am Dienstag 25. Februar 2014, um 19.00 Uhr im Patrizierzimmer des Stadtmuseums einen Vortrag an:
Frau Prof. Heide Wunder, emeritierte Professorin für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Kassel, wird uns als Ergebnis intensiver Quellenstudien und Forschungen, auch im Stadtarchiv, ein ebenso unbekanntes wie spannendes Kapitel Esslinger Geschichte nahe bringen:
Die Reichsstadt Esslingen – ein Zufluchtsort für österreichische
Glaubensflüchtlinge im Dreißigjährigen Krieg.
Die Familie von Hohenfeld
Der oberösterreichische Glaubensflüchtling Ludwig von Hohenfeld fand 1626 in Esslingen Aufnahme mit seiner Familie, die bis 1658 in der Reichsstadt blieb. Bis heute lassen sich in der Stadtkirche sowie in Esslinger Kirchenbüchern und Ratsprotokollen Spuren ihres Lebens auffinden.
Vom 14. Februar an wird im Stadtmuseum die Ausstellung
Gute Nacht ! Von Sonnenuntergang zu Sonnenaufgang zu sehen sein.
In sechs thematischen Schwerpunkten werden unterschiedliche Blicke auf die Nacht gezeigt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen nicht Nacht-Motive aus Kunst, Literatur oder Musik, sondern die alltägliche Nacht.
Wir haben für unsere Mitglieder wieder eine Sonderführung organisiert:
Treffpunkt: Dienstag,18.März um 18:00h im Stadtmuseum, Hafenmarkt 7.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei dieser Gelegenheit können unsere Mitglieder auch den Katalog über den Esslinger Maler Otto Haug an der Museumskasse kostenfrei abholen.
Wir freuen uns darauf, Sie auf unseren Veranstaltungen zu treffen.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 4/2013
Esslingen, im Oktober 2013
Liebe Mitglieder,
„Der „Falken“ fliegt weiter“, so überschrieb die Esslinger Zeitung am 15. Oktober 2013 einen Artikel zur Entscheidung der Kreissparkasse Esslingen, das frühere Gasthaus „Falken“ nicht abzureißen.
Der Geschichts- und Altertumsverein, der Bürgerausschuss Innenstadt sowie der Planungsbeirat der Architekten hatten sich, wie Sie wissen, in den letzten Monaten massiv für den Erhalt des „Falken“ eingesetzt. Deshalb freuen wir uns sehr über die Neuplanung der Kreissparkasse, die nun die Sanierung des stadtbildprägenden Gebäudes vorsieht. Unsere für den 5. November 2013 geplante Podiumsdiskussion zu diesem Thema haben wir daher abgesagt.
Unser traditioneller Abend im Museum findet, wie bereits angekündigt,
am Donnerstag, 5. Dezember 2013, 19.00 Uhr im Stadtmuseum statt.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung (Tagesordnung anbei) wird unser stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Gert Kollmer von Oheimb-Loup Ihnen einige aktuelle Neuerwerbungen präsentieren.
Im Anschluss wird uns die neue Leiterin des Kulturamtes der Stadt Esslingen,
Frau Dr. Christine Mast, ihre Aufgaben und Pläne vorstellen.
Danach werden Sie Gelegenheit haben, die ab 1. Dezember laufende Weihnachtsausstellung im Stadtmuseum zu besuchen. Gezeigt werden dieses Jahr Weihnachtskrippen, darunter die berühmte Zwittauer Weihnachtskrippe, Papierkrippen aus dem Schreiberverlag und eine Auswahl weiterer kunstvoll gestalteter Krippen.
Die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum „Zweite Blicke. Paul Otto Haug (1913-1961) ein Maler aus Mettingen“ kann noch bis zum 17. November 2013 besucht werden.
Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend im Museum begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 3/2013
Esslingen, im September 2013
Liebe Mitglieder,
im Begleitprogramm der vom Stadtmuseum Esslingen organisierten Ausstellung im Theodor-Heuss-Gymnasium (10. September bis 6. Oktober 2013) zum
200. Geburtstag des schwäbischen Schriftstellers und Gelehrten
Hermann Kurz (1813-1873),
der mit seiner Familie einige Zeit in Oberesslingen gelebt hat, organisieren das Stadtarchiv Esslingen und der GAV am Mittwoch, 2. Oktober, 18.30 Uhr eine Vortragsveranstaltung im Evangelischen Gartenstadthaus Oberesslingen, Pfostenackerweg 23.
Dr. Helmuth Mojem (Deutsches Literaturarchiv Marbach) wird unter dem Titel: „Hermann Kurz – Literat, Demokrat, Schwabe“ über Leben und Werk des viel zu wenig bekannten Autors („Der Sonnenwirt“) sprechen.
Herbstzeit ist Ausflugszeit!
Unser diesjähriger Jahresausflug findet am Samstag 26. Oktober 2013 statt und unser Ziel wird Nürnberg mit seiner Kaiserburg sein. Die Burg gehörte zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters, in der zeitweise alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches residiert haben. Zu besichtigen sind u.a das neu konzipierte Kaiserburgmuseum, der Palas mit den Kaiserzimmern, die romanische Doppelkapelle und vieles mehr.
Nach der Museumsführung werden wir einkehren und uns um 17 Uhr wieder auf den Heimweg machen, sodaß wir dann gegen 20 Uhr wieder in Esslingen sein werden.
Wir treffen uns zur Abfahrt um 8:00 Uhr wie immer bei der Firma Schefenacker in Esslingen-Sirnau, Wolf-Hirth-Str. 6. Um 8:10 Uhr kann auch noch in Esslingen am Omnibusbahnhof, an der Haltestelle gegenüber dem Alten Zollamt, zugestiegen werden.
Die Anmeldung erfolgt durch Zahlung des Reisepreises von € 35,00 pro Person auf unser Konto Nr. 28088 000 bei der Volksbank Esslingen (BLZ 611 901 10).
Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2013. Bitte geben Sie wie immer an, wo Sie zusteigen möchten (Sirnau oder Esslingen) und schreiben Sie für evtl. Rückfragen bitte wie immer Ihre Telefonnummer auf die Überweisung.
Am Dienstag, 5. November 2013, veranstaltet der Geschichts- und Altertumsverein Esslingen e.V. gemeinsam mit dem Bürgerausschuss Innenstadt eine Podiumsdiskussion zum Thema:
Umgang mit unbequemen Denkmalen am Beispiel des „Falken“
Beginn ist 19.00 Uhr in der Schickhardthalle im Alten Rathaus Esslingen.
Plakate und Flyer werden in der Innenstadt ausliegen.
Vor genau einem Jahrhundert wurde das neue, prächtige Gebäude des damaligen jüdischen Waisenhauses „Wilhelmspflege“ in Anwesenheit König Wilhelms II. von Württemberg eingeweiht. Im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Theodor-Rothschild-Haus“
laden das Stadtarchiv Esslingen und der GAV am 18. November 2013, 19.00 Uhr in den
Festsaal des Theodor-Rothschild-Hauses, Mülbergerstraße 146, zu einem Vortrag von
Dr. Wilfried Rudloff (Universität Kassel) mit dem Titel „Städtische Armen- und Wohlfahrtspolitik in Deutschland zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus“.
Dr. Rudloff ist einer der besten Kenner der Sozialpolitik zur Zeit der Errichtung des Hauses und wird dessen Geschichte in einen breiteren Kontext stellen.
An diesem Abend kann auch die von Frau Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt mit dem Stadtmuseum Esslingen zum Jubiläum erarbeitete Ausstellung zur Geschichte des Hauses betrachtet werden.
Vorankündigung:
Unser traditioneller Abend im Museum findet dieses Jahr am Donnerstag, 5. Dezember 2013, 19.00 Uhr statt.
Wie immer freuen wir uns, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können!
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Die repräsentative Ecke
Der Falken und die Gründerzeitarchitektur in Esslingen
– von Christian Ottersbach.
Der Wert der Esslinger Altstadt ist heute allgemein anerkannt. Sie zeugt von einer der bedeutendsten Epochen in der Geschichte dieses Gemeinwesens. Weniger wert geschätzt werden immer noch die Zeugnisse jener zweiten, für Esslingen so wichtigen Phase seiner Entwicklung: die Bauten der Gründerzeit. Zwar hat man in den letzten Jahren in die Sanierung der Weststadt investiert, andererseits aber 2001 ohne Not ein komplettes Gründerzeitquartier auf dem Postareal für die nichtssagende, austauschbare Allerweltsinvestorenarchitektur eines großen Einkaufszentrums geopfert. Jetzt soll es einem weiteren Gründerzeitbau in städtebaulich wichtiger Lage an den Kragen gehen: dem ehemaligen Gasthof Falken in der Bahnhofstraße. Welche bauhistorische und städtebauliche Bedeutung hat nun dieses, bisher als Denkmal gelistete und auch in der Denkmaltopographie Esslingen aufgeführte Gründerzeitgebäude? Um dies zu klären, muss hier nun weiter ausgeholt werden:
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wuchsen Europas Städte rasant. Ein beispielloser Boom setzte ein, ausgelöst durch die Hochindustrialisierung, die seit den 1850er Jahren nach und nach ganz Europa erfasste. Immer mehr Menschen zogen vom Land in die Städte, um dort Arbeit zu finden. Für diese Epoche hat sich der Begriff „Gründerzeit“ eingebürgert, denn es ist eben jene Zeit, in der zahllose Wirtschaftsunternehmen neu gegründet wurden und so mancher sein Glück mit dem Aufbau eines eigenen kleinen Betriebes zu machen suchte. Auch Esslingen wurde von dieser Entwicklung voll erfasst. Die Schleifung der letzten Stadtmauerzüge ermöglichte auch hier die Ausdehnung und das Wachstum der Stadt. Neue Viertel und Straßenzüge wurden angelegt. Zwar hatte es schon 1838 erste Planungen für eine Stadterweiterung gegeben, und in der neu angelegten Fabrikstraße entstanden erste vornehme Mietshäuser und Villen für die neue, innovationsfreudige Unternehmerschaft, doch tatsächlich setzte auch in Esslingen wie in vielen anderen Städten der eigentliche Bauboom erst nach 1871 ein. Die deutsche Einigung und Reichsgründung im Gefolge des Deutsch-Französischen Krieges und die französischen Reparationsleistungen hatten die Entwicklung nochmals deutlich beschleunigt.
Wohnraum wurde knapp, denn zahlreiche Menschen strömten in die wachsenden Industriestädte. Man stockte oftmals die spätmittelalterlichen Häuser auf, um mehr Platz zu erhalten, und um Luft und Licht zu erhalten, entstanden auf einigen Bauten Dachgärten und Terrassen.
Vor allem aber stiegen die Bodenpreise. So mancher Landwirt oder einfache Handwerksmeister, der hier und da ein „Gütle“ vor den Stadtmauern besessen hatte, gelangte über den Verkauf von Grundstücken zu neuem, ungeahntem Wohlstand. Die Immobilienspekulation blühte, viele Grundstückseigentümer traten nun als Bauherren auf und ließen auf eigene Kosten Häuser errichten, die man entweder gewinnbringend veräußerte oder vermietete. Zahlreiche Werk- und Baumeister wurden aktiv, planten und bauten auf eigene Kosten ganze Straßenzüge, so in Esslingen die Brinzingers, Friedrich Schäffler, Hermann Falch oder Albert Benz. Ziegel avancierten zum bevorzugten Baumaterial, sie waren günstig zu produzieren und ermöglichten als Ersatz für den traditionellen Fachwerkbau die Errichtung komfortabler Massivbauten. Außerdem ließen sich Ziegel ornamental einsetzen, und in der Kombination mit schön zugerichteten Werksteinen entstanden Neorenaissancefassaden, die sich architektonisch an Bauten der nordischen Renaissance, vorzugsweise der Niederlande orientierten. Mit dem aufstrebenden und auf Gewinnstreben orientierten protestantischen bzw. reformierten niederländischen Bürgertum des 16. und 17. Jahrhunderts mochte sich so mancher bienenfleißige, selbstbewusste Bürger des preußisch-deutschen Kaiserreiches identifizieren. Die Ziegelfassade wurde schließlich so modern, dass man sogar Fachwerkbauten mit Klinkern verblendete wie z. B. in der Esslinger Küferstraße.
Gerne verbindet man mit den Industrie- und Arbeiterstädten der Kaiserzeit unsägliches Arbeiterelend. Die berüchtigten schmuddeligen Berliner Hinterhöfe oder die feuchten und dunklen Elendsquartiere in Hamburgs Altstadt sind in einschlägigen Publikationen zur wilhelminischen Zeit oder Schulbüchern immer wieder im Foto zu finden. Doch jenseits dieser, vor allem in den Großstädten vorzufindenden Missstände erwuchs innerhalb weniger Jahrzehnte umfangreicher neuer Wohnraum für eine zunehmend wohlhabender werdende Mittelschicht. Nie zuvor in der Geschichte hatten sich Menschen wohl dermaßen moderne, komfortable Wohnungen leisten können wie in der sog. Gründerzeit. Erstmals entstanden Mietappartements und Eigentumswohnungen in großen Stadthäusern mit eigenen Bädern, auch wenn in einfacheren Mietshäuser das von mehreren Parteien genutzte Etagen-WC oft genug noch über das Treppenhaus zugänglich war. Daneben entstanden zahllose Einfamilienhäuser in mehr oder weniger weitläufigen Gartengrundstücken, und es war nicht nur der aufstrebende „Fabrikantenadel“, der sich solche leisten konnte, sondern auch viele Akademiker, Handwerksmeister und Kleinunternehmer.
Sichtbares Zeichen des technischen Fortschritts wurde die Eisenbahn. Sie ermöglichte eine bis dato ungekannte rasche Fortbewegung zwischen den städtischen Zentren Deutschlands und Europas. Esslingen war seit 1845 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Bahnhöfe wurden die Stadttore der frühen Moderne, und man hat solche gigantischen Bauten wie den Frankfurter oder Leipziger Hauptbahnhof nicht zu Unrecht als die Kathedralen des Industriezeitalters bezeichnet. Esslingens Bahnhofsbauten fielen etwas bescheidener aus, und auf den ersten, noch klassizistisch geprägten Bau am Ende der Bahnhofstraße folgte 1882/83 ein Neubau in den Formen der italienischen Hochrenaissance, wie sie typisch für die 1880er-Jahre sind. Der zugehörige Bahnhofsvorplatz wandelte sich zum vornehmen Entree der aufstrebenden Industriestadt am Neckar, hier zeigte sich Esslingen von seiner besten Seite. Am Bahnhofsvorplatz entstand das repräsentative Postgebäude in reichen neugotischen Formen, ein von der Maschinenfabrik Esslingen gestifteter Springbrunnen mit Greifen belebte den Platzraum. Rundum fanden Geschäftsreisende und Touristen komfortable Unterkünfte in gediegenen Hotels wie der Post oder dem Falken in der Bahnhofstraße. Letztere war schon 1857 mit Zielrichtung auf den ersten Esslinger Bahnhof angelegt worden und avancierte zum Hauptzugang in die Stadt. Daher fanden Besucher auch hier mehrere gastronomische Betriebe. Im Bahnhofsviertel präsentierte sich die alte Reichsstadt stolz als moderne Industriemetropole. Immerhin war man Haltepunkt des Orientexpresses und damit an den internationalen Fernverkehr angeschlossen, wovon die Stadt heute nur noch träumen kann.
Doch bei aller Aufbruchstimmung und Immobilienspekulation, so schoss doch kein völlig regelloses Wirrwarr in dieser Zeit ins Kraut. Die Stadt hatte vorausschauend seit den 1860er Jahren bauliche Vorgaben gemacht und neu zu erschließende Stadtviertel als Bauland ausgewiesen. Im Westen und Osten der Altstadt erwuchsen neue Quartiere, und auch jenseits des Neckars entstand schon ab 1865 eine neue Vorstadt, die Pliensauvorstadt.
Die Architektur jener Zeit, die hier entstand, hat man lange als wertlos erachtet – und bis heute hat die Gründerzeit mit ihren späthistoristischen Bauten keine große Publicity. Der Wert mittelalterlicher Altstädte ist inzwischen ins Bewusstsein auch von Kommunalpolitikern und Investoren einigermaßen eingedrungen, doch das späte 19. Jahrhundert wird offenbar vielerorts immer noch als freie Verfügungsmasse betrachtet, so auch in Esslingen. Dabei ist es gerade diese Epoche, die der Stadt ihren Stempel nachhaltig aufgedrückt hat. Von der gründerzeitlichen Stadtplanung profitiert und lebt Esslingen wie viele europäische Städte heute noch. Es sind die Straßenzüge und Platzräume der Belle Epoque, welche mit ihrer enormen städtebaulichen Qualität selbst einer Mittelstadt wie Esslingen einen stellenweise mondänen Charme verpassen und von einer Zeit zeugen, in der die Stadt ihre zweite große Blüte erlebte, in der die Grundlagen für das heutige Esslingen gelegt wurden. Im späten 19. Jahrhundert wurden Stadträume geschaffen, die in der Regel bis heute funktionieren. Es entstanden begrünte Plätze wie der Charlotten- oder der Schillerplatz. Bei allem Fortschrittsdenken war die Epoche doch auch noch der Tradition verpflichtet. Und Bestandteil dieser Tradition war ein Denken in ästhetischen Kategorien. Schönheit war ein Maßstab. Und Schönheit drückte sich in guter Architektur aus, in einer ansprechenden Gestaltung der Fassaden der modernen Straßenzüge. Aus ihnen spricht nicht allein das Selbstbewusstsein und der Stolz jener Zeit, sondern auch eine Liebe zum schönen, mitunter humorigen Detail.
Im Gefolge des Architekten und Historismuskritikers Adolf Loos und des Neuen Bauens hat man später die Architektur der Gründerzeit mit all ihrem angeblich überflüssigen Zierrat dogmatisch als unehrlich verdammt und ihre stadträumlich zukunftsweisenden Schöpfungen ignoriert. Doch hat die nachfolgende Moderne – und dies ist bitter und traurig genug – städtebaulich nicht annähernd Vergleichbares von nur ansatzweise ähnlicher Qualität mehr hervorgebracht, vor allem nicht nach dem Zweiten Weltkrieg.
Worin liegt nun die Qualität gründerzeitlicher Stadtplanung? Ein Blick in Esslingens Stadtlandschaft der Jahre um 1900 eröffnet den Blick auf eine bestimmte Form der Straßenalge, welche immer wieder auftritt. An Straßenkreuzungen wurden die Kanten der dort aufeinander treffenden Gebäude grundsätzlich architektonisch betont. Dazu zählte vor allem die Abschrägung der Hausecke. Hier wurde, über Eck gesetzt, oft der Eingang zu einer Gaststätte oder einem Laden angelegt. Darüber saßen entweder ein Erker oder ein Balkon, das Dach wurde an der Ecke mitunter turmartig überhöht. Diese schmale Front avancierte zu einer Art Hauptfassade der Gebäudeansicht, ein über Eck gesetzter äußerst schmaler Mittelrisalit eines quasi bürgerlichen Palastbaues.
Die systematische Hervorhebung der Kante eines Eckhauses ist keine Erfindung der Gründerzeit, sie dürfte sich aber auf städtebauliche Lösungen des 19. Jahrhunderts, nämlich des Klassizismus zurückführen lassen. So akzentuierten der badische Hofbaumeister Friedrich Weinbrenner oder der hessische Hofbaumeister Georg Moller Gebäudeecken von Palais und öffentlichen Gebäuden in Ecklage durch turmartige, dreiviertel- oder halbrunde Vorbauten. Am deutlichsten wird dies am ab 1840 erbauten Residenzschloss der Herzöge von Nassau in Wiesbaden, das Georg Moller entwarf. Die Ecksituation des Stadtpalastes am Wiesbadener Marktplatz erforderte nicht nur eine originelle Lösung der Innenraumaufteilung, sondern auch der Fassade. Moller knickte die traditionell langgestreckte klassizistische Palastfront mit ihrem Mittelrisalit einfach. An Stelle eines Tempelportikus setzte er ein rundes, turmartiges Gelenk, das mit Wappen und Kolonnade geschmückt wurde. Die Ecke erhielt einen repräsentativen Abschluss, der wiederum wie ein ferner Nachhall der Ecktürme spätmittelalterlicher Stadtburgen wirkt – in Wiesbaden vielleicht ein bewusster Bezug auf den historischen Vorgängerbau, der sich aus einer Burg entwickelt hatte.
In Karlsruhe wie auch in Wiesbaden sind übrigens eine ganze Reihe von bürgerlichen Häusern in der zweiten Jahrhunderthälfte entstanden, die eben dieses Motiv nun aufnahmen. In der einfachsten Form schrägte man die Ecke ab. Die Gründerzeit war die Epoche der abgeschrägten Haus- und Straßenecke. So zeigen sämtliche Blöcke der Stadtplanung zur vielfachen Erweiterung Barcelonas eine achteckige Form die sich aus der Abschrägung der Ecken an den Straßenkreuzungen ergibt. Das hatte natürlich auch einen praktischen Zweck: eine Schräge oder Rundung erleichtert im dichten Straßenverkehr das Abbiegen – damals noch mit Pferdefuhrwerken. Gleichzeitig wurde aber damit jede Kreuzung zu einem kleinen Platzraum, der architektonisch ausgestaltet wurde. Der schrägen Ecke, diesem schmalen Mittelrisalit der Hausfassade, verliehen in der Regel ein höherer, turmartiger Dachaufbau, ein Eckerker oder lediglich ein Balkon die nötige Wirkung. Ein Paradebeispiel hierfür ist der derzeit massiv vom Abbruch bedrohte ehemalige Gasthof „Falken“ in Esslingen, ein repräsentatives Stadthaus an der Einmündung der Straße Am Kronenhof in die Bahnhofstraße, das seine prägende, großstädtisch elegante Neorenaissancefassade bei einem Umbau 1897 erhielt. Der Bau bildet den südöstlichen Eckpunkt der Straßenanlage mit Blickrichtung vom Bahnhof und ist daher architektonisch besonders behandelt. Die aufgeputzte Quaderung verstärkt die Hervorhebung der schmalen, einachsigen Eckfront. Die reich bewegte Dachlandschaft des Falken ist äußerst diffizil gestaltet und über der abgeschrägten Ecke deutlich durch die abgewalmte Dachform akzentuiert, so dass der Eindruck entsteht, hier erhebe sich ein Turm. Turmartig mit Pyramidendächern überhöht, wenn auch etwas niedriger, sind auch die Nordwestecke und die Südfront des Hauses. Die Zeltdächer tragen die typischen Giebelspieße, welche dem vom späten Historismus angestrebte malerische Fassadenbild entsprachen. Das steile Schieferdach orientiert sich dabei an Frankreich, und letztendlich auch die großzügige Kubatur des viergeschossigen Gebäudes. Die mondäne Großstadt der Belle Epoque auf dem Kontinent war natürlich Paris, und dorthin schielten so gut wie alle Architekten des Historismus. Der Pariser Städtebau mit seinen breiten, von Haussmann geschlagenen Achsen und den riesigen Stadthäusern gab das Vorbild für viele Städte Europas. Ein Paradebeispiel für die großstädtisch anmutende Architektur jener Epoche gibt der Schillerhof in der Esslinger Neckarstraße.
Differenziert ist die Fassade des Falken aufgebaut: Ihre Einteilung entspricht den Regeln der klassischen Architekturtradition seit der italienischen Renaissance und sucht der Symmetrie zu folgen. Die Beletage, also das erste Obergeschoss, ist dezent, aber doch deutlich von den übrigen Stockwerken abgehoben, indem die Fenster zur Mitte wie auch den Seiten hin durch flache Giebel bekrönt sind. Alles verdichtet sich hin zur Mitte, und die ist hier die Ecke, denn diese fällt dem vom Bahnhof kommenden Besucher als erstes ins Auge.
Mit dem Falken korrespondiert das Haus Bahnhofstraße 1, das ehemalige Café Geiger, auch dies also ein gastronomischer Betrieb in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Hier akzentuieren Erker die Gebäudeecken. Dem entsprach wiederum der Gasthof Post, inzwischen verschwunden, auch er durch einen Erker ausgezeichnet. Bei dem bereits nicht mehr historistisch, sondern schon an der moderneren Reformarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts orientierten Bau Bahnhofstraße 31 ist die Ecke dynamisch abgerundet, gleichwohl aber von einem Giebel überhöht. Hier entstand also nicht einfach eine Kreuzung, sondern eine platzräumliche Aufweitung des Straßenraums, an dem die aufeinander treffenden Verkehrsachsen architektonisch betont wurden. Dabei herrschte aber keine völlig austauschbare Eintönigkeit der Fassadengestaltung, jedes Haus war vielmehr ein Individuum, und trat trotzdem in Dialog mit seinem Gegenüber, ordnete sich in das Gesamtkonzept ein. Man kann dieses Gestaltungsprinzip, das in allen gründerzeitlichen Stadtvierteln in Deutschland zu sehen ist, auch in Esslingen noch an zahlreichen anderen Stellen finden, so an der Kreuzung Olgastraße/Hindenburgstraße oder mit den Bauten Katharinenstraße 52, 59 und 73. Immer ist es die Ecke, die ein Eckhaus charakterisiert und damit in den Straßenraum hineinwirkt. Und damit kommt dem Ensemble am Eingang in die Bahnhofstraße besondere städtebauliche Bedeutung zu. Ein Abbruch des Falken würde selbst bei Neuschöpfung in der Form der vom Architekten angedachten Pseudokopie ein weiteres wichtiges Element gründerzeitlichen Städtebaus in Esslingen unwiederbringlich auslöschen. Es ist Zeit, dass in Esslingen auch die Gründerzeit mit ihrem verschwenderischen Reichtum an Formen und ihrer ausgewiesenen städtebaulichen Qualität wiederentdeckt wird.
Neue Chance für den „Falken“ – Unterschriftenaktion gestoppt
Der Geschichts- und Altertumsverein Esslingen e.V. (GAV) sieht nach den Ergebnissen der Gespräche der letzten Tage wieder Chancen, den „Falken“ zu erhalten. Der Eigentümer, die Kreissparkasse Esslingen, hat öffentlich versprochen, eine Lösung unter Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes zu entwickeln. „Das Unternehmen sagt gleichzeitig zu, dass das Denkmal nicht angetastet wird, solange keine Ergebnisse vorliegen“, so die Esslinger Zeitung vom 28.6.2013. Deshalb lässt der GAV bis auf weiteres alle öffentlichen Aktionen ruhen.
Herzlich bedanken möchte sich der Verein bei der Kreissparkasse Esslingen für deren Bereitschaft zum Dialog, ihre Offenheit für die Anliegen der Bürger sowie das konstruktive Gespräch mit den Vertretern von Bürgerausschuss, Planungsbeirat und GAV – vor allem aber für den Einstieg in eine Planung unter Maßgabe der Erhaltung des „Falken“ und das Angebot zur weiteren Beteiligung und Information im Planungsprozess. Die Vertreter des GAV sind gerne bereit, sich in diesen Prozess einzubringen. Gegebenenfalls werden sie die Beteiligung auch aktiv von der Kreissparkasse einfordern.
Ganz herzlich dankt der GAV den Mitgliedern, Bürgern und Unterstützern für den großen Rückhalt. Danke für Ihre Unterstützung für den Aufruf zur Erhaltung des „Falken“ und Ihre Kommentare, die wir zu würdigen wissen.
Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten und uns weiter einbringen. Unter http://gav-es.de/aktuell werden wir Sie über Neuigkeiten zum „Falken“ informieren.
Traute Scheuffelen
1. Vorsitzende
Helfen Sie, den „Falken“ in Esslingen zu erhalten!
Dem ehemaligen Gasthaus zum Falken droht der Abbruch!
Das denkmalgeschützte Gebäude wurde ab 1860 an neuen Stadteingang, der mit dem Bau der Eisenbahn am Süd-Ende der heutigen Bahnhofstraße entstand, errichtet. Die Kreisparkasse Esslingen beabsichtigt nun, im Rahmen der Modernisierung ihrer Hauptstelle dieses markante historische Bauzeugnis abzubrechen. In den Augen des GAV wird sie damit ihrer Verantwortung als Denkmaleigentümer ebenso wie ihrer kulturellen Aufgabe als Institut in öffentlicher Trägerschaft nicht gerecht.
Der Geschichts- und Altertumsverein Esslingen e.V. (GAV) fordert die Kreisparkasse Esslingen deshalb auf, das denkmalgeschützte Gebäude des „Falken“ zu erhalten.
Wir bitten Sie, mit Ihrer Unterschrift die Forderung des GAV zur Erhaltung des „Falken“ zu unterstützen.
Begründung:
Der Falken ist nicht nur ein geschütztes Kulturdenkmal:
• Das Gebäude mit seiner charakteristischen Fassade markiert, zusammen mit dem ehemaligen Café Geiger, das Eingangstor in die historische Altstadt.
• Die gesamte anschließende südliche Bahnhofstraße wäre ohne den „Falken“ ausschließlich von jüngeren Gebäuden geprägt und verlöre stark an Charakter. Es verbliebe eine beliebige städtebauliche Einkaufslandschaft ohne historische Aspekte, wie man sie überall findet.
• Damit bedeutete ein Abbruch auch einen Verlust für das wichtige Alleinstellungsmerkmal unserer Stadt in der Region – die Verbindung von Einkaufen, Leben und historischer Stadt.
• Mit dem Verlust des Gebäudes in seiner heutigen Form ginge ein weiterer Zeuge der für Esslingen so wichtigen Epoche der frühen Industrialisierung verloren.
• Der Falken zeugt für eine bewusst geplante städtebauliche Konzeption am neuen Stadteingang des 19. Jh. Mit dem neuen ZOB wird diese Funktion wiederhergestellt.
Im Namen aller Unterzeichner.
Über diesen Link gelangen Sie zu der Online-Petition.
Esslingen, 24.06.2013 (aktiv bis 23.08.2013)
Rundschreiben 2/2013
Esslingen, im März 2013
Liebe Mitglieder,
unser bereits angekündigter Osterspaziergang am Samstag nach Ostern, 6. April 2013, wird uns dieses Jahr zum Brunnenwanderweg Oberes Hainbachtal führen.
Wie war das eigentlich mit dem Wasser, bevor die Landeswasserversorgung oder gar die Bodenseewasserversorgung in Betrieb genommen werden konnte? Bei unserer Wanderung werden wir neben überraschenden Blicken ins schöne Hainbachtal auch manches Interessante über das Wasser erfahren. Wir treffen uns um 14.00 Uhr an der Hainbachschule in Esslingen-Wäldenbronn, Talstraße 72. Parkmöglichkeiten bestehen entlang der Talstraße etwa ab Hausnummer 44. Gehzeit etwa 1,5 bis 2 Stunden.Wir empfehlen festes Schuhwerk Zum Abschluss haben wir im Jägerhaus (Römerstraße 7) Plätze reserviert. Die Organisatoren Werner Klepser und Herbert Schrade freuen sich auf Ihr Kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am 12. Mai 2013 findet dieses Jahr der Internationale Museumstag statt.
Bei freiem Eintritt werden Führungen durch folgende Museen angeboten: Stadtmuseum, Museum St. Dionys – Mittelalterliche Ausgrabungen, J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof und Wechselausstellung im Museum im Schwörhaus, Schulmuseum Sulzgries und Lapidarium.
In einer gemeinsamen Veranstaltung von Stadtarchiv und GAV werden am Donnerstag, 16. Mai 2013 um 19.00 Uhr in der Schickhardthalle des Alten Rathauses die Esslinger Studien Nr.47 der Öffentlichkeit präsentiert.
Zuerst wird der Leiter des Stadtarchivs, Dr. Joachim J. Halbekann, die einzelnen Beiträge (darunter einen Aufsatz unseres stellvertretenden Vorsitzenden, Prof. Dr. Gert Kollmer-von Oheimb-Loup) vorstellen.
Anschließend wird Prof. Dr. Andreas Lenhardt vom Institut für Judaistik der Johannes Gutenberg Universität Mainz einen Vortrag halten über ein im Stadtarchiv aufgefundenes Fragment einer hebräisch-aramäischen Handschrift des 15. Jahrhunderts. Er beschäftigt sich auch in den Esslinger Studien mit der Erforschung hebräischer Einbandfragmente.
Die Mitglieder des Geschichts- und Altertumsvereins erhalten an diesem Abend ihr kostenloses Exemplar. Den Mitgliedern, die nicht anwesend sein können, wird der Band wie bisher zugeschickt.
Bis zum 26. Juli 2013 wird im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart die Ausstellung
„Von Goldmachern und Schatzsuchern. Alchemie und Aberglaube in Württemberg“
gezeigt.
Seit der Antike waren die Menschen von dem Wunsch beflügelt, dieses perfekte Metall künstlich herzustellen oder verborgene Goldschätze mittels magischer Praktiken zu heben. Die Goldmacherkunst erlebte am Kaiserhof Rudolfs II. in Prag sowie an zahlreichen deutschen Fürstenhöfen um 1600 eine Blütezeit.
Die Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart lässt die Zeit der Goldmacher und Schatzsucher in Württemberg wieder lebendig werden. Rezepturen und Lehrbücher verdeutlichen die alchemistischen Vorstellungen der Jahre um 1600. Waagen, Mörser, Tiegel und weitere Gerätschaften versetzen den Besucher in die damals zur Goldproduktion eingerichteten Werkstätten.
Für unsere Mitglieder haben wir am 27. Juni 2013 eine Führung organisiert. Wir treffen uns um 17.45 Uhr im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad–Adenauer–Straße 4, 70173 Stuttgart. Bitte melden Sie sich bis zum 10.Juni 2013 an, durch Zahlung von 5,-€ je Teilnehmer auf unser Konto Nr. 28088 000 bei der Volksbank Esslingen (BLZ 61190110). Aus organisatorischen Gründen geben Sie bitte auf der Überweisung auch wieder Ihre Telefonnummer an.
Unser traditionelles Höflesfest findet am Samstag, 27.Juli, ab 19.00 Uhr statt. Bei Getränken und einem Imbiss wollen wir gemeinsam den hoffentlich lauen Sommerabend im Hof unseres Museums genießen.
An diesem Abend wird das Team des Stadtmuseums für uns wieder das Museum offen halten und wir werden Gelegenheit haben, die am 23. Juni 2013 beginnende Ausstellung
120 Jahre Rotes Kreuz Esslingen. Im Dienst für den Nächsten
zu besuchen.
Die Geschichte des Ortsvereins Esslingen des Deutschen Roten Kreuzes seit 1893 ist Thema der Ausstellung. Gezeigt werden historische Gegenstände, Uniformen und Fahrzeuge.
Am Sonntag, 8. September 2013, findet der Tag des offenen Denkmals statt. Das bundesweite Thema ist diesmal „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“. Das Motto greift die zentralen Fragestellungen der Denkmalpflege auf, die am Tag des offenen Denkmals diskutiert werden sollen: Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem und warum? Gibt es überhaupt „bequeme“ Denkmale?
Auch die Stadt Esslingen beteiligt sich wieder mit einem umfassenden Programm. Wir werden, nach dem regen Zuspruch in den vergangenen Jahren, wieder mit einem Stand am Marktplatz vertreten sein. Der Vorstand des GAV wird alle Interessierten über die Aktivitäten unseres Vereins informieren. Besuchen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten unseren Stand. Einige unserer Mitglieder bieten im Rahmen des Programms ehrenamtlich Führungen an.
Zu Schluss noch ein Aufruf unseres Stadtmuseums:
Das Stadtmuseum zeigt ab September Werke des Mettinger Malers Paul Otto Haug (1913-1961). Dafür bittet das Stadtmuseum um Ihre Mithilfe. Sollten Sie im Besitz von Werken (Gemälden oder Druckgrafiken) des Malers sein oder Leute kennen, die Werke von Haug besitzen, bitten wir Sie, sich mit Frau Sara Dame oder Herrn Christian Rilling vom Stadtmuseum in Verbindung zu setzen (Telefon 0711/3512-3241). Ihre Mithilfe ist wichtig, da das Stadtmuseum lediglich einige wenige Werke aus dem Nachlass besitzt und daher auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen ist.
Wie immer freuen wir uns, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können!
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Besuch der Landesausstellung „Die Welt der Kelten. Zentren der Macht – Kostbarkeiten der Kunst“
Darin werden spektakuläre Neufunde und beeindruckende Exponate aus Museen in ganz Europa gezeigt. Die wohl größte Keltenausstellung seit dreißig Jahren widmet sich der Bedeutung dieser Kultur als einer der prägenden Kräfte der europäischen Geschichte. An zwei zentralen Standorten am Stuttgarter Schlossplatz werden in zwei großen Themenblöcken über tausend herausragende Originalfunde und in Deutschland zum Teil noch nie gezeigte Einzelstücke zu sehen sein.
Der Entwicklung der keltischen Zivilisation gilt der erste Themenblock „Zentren der Macht“ im Stuttgarter Kunstgebäude; auf die keltische Kunst konzentriert sich der zweite Themenblock „Kostbarkeiten der Kunst“ im Alten Schloss.
Rundschreiben 1/2013
Esslingen, im Januar 2013
Liebe Mitglieder,
noch bis zum 17. Februar 2013 wird in Stuttgart die große Landesausstellung
„Die Welt der Kelten. Zentren der Macht – Kostbarkeiten der Kunst“
präsentiert.
Darin werden spektakuläre Neufunde und beeindruckende Exponate aus Museen in ganz Europa gezeigt. Die wohl größte Keltenausstellung seit dreißig Jahren widmet sich der Bedeutung dieser Kultur als einer der prägenden Kräfte der europäischen Geschichte. An zwei zentralen Standorten am Stuttgarter Schlossplatz werden in zwei großen Themenblöcken über tausend herausragende Originalfunde und in Deutschland zum Teil noch nie gezeigte Einzelstücke zu sehen sein.
Der Entwicklung der keltischen Zivilisation gilt der erste Themenblock „Zentren der Macht“ im Stuttgarter Kunstgebäude; auf die keltische Kunst konzentriert sich der zweite Themenblock „Kostbarkeiten der Kunst“ im Alten Schloss.
Für unsere Mitglieder haben wir zwei Führungen durch die beiden Teile der Ausstellung organisiert: Am Donnerstag, 14. Februar 2013, treffen sich um 17.25 Uhr.im Kunstgebäude Stuttgart, (Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart) diejenigen Mitglieder, die sich bis 15. Januar bereits durch Überweisung des Teilnehmerbeitrags angemeldet haben.
Für Mitglieder, die sich erst jetzt anmelden, wird dann die Führung im Kunstgebäude erst um 18.05 Uhr beginnen. Bitte melden Sie sich also spätestens bis zum 6. Februar an, durch Zahlung von 20,- € pro Teilnehmer (Eintritt incl. Führung) auf unser Konto Nr. 28088 000 bei der Volksbank Esslingen (BLZ 61190110).
Aus organisatorischen Gründen geben Sie bitte auf dem Überweisungsträger auch Ihre Telefonnummer an.
Vom 24. Februar an ist im Stadtmuseum im Gelben Haus die Ausstellung
Stählerne Schönheiten.
Lokomotiven-Portraits der Maschinenfabrik Esslingen
zu sehen.
Lokomotiven sind die beeindruckendsten Maschinen des 19. Jahrhunderts. Mit Ehrfurcht und Stolz blickten die Zeitgenossen auf diese kraftvollen stählernen Ungetüme, die zwar selbst Produkte der Industrialisierung waren, aber die Industrialisierung oft erst möglich machten, etwa im hügeligen und bergigen Württemberg. Die Eisenbahn beschleunigt und erleichtert Transporte und Reisen und überwindet sogar Gebirge, wie durch den Bau der Geislinger Steige die Schwäbische Alb im Jahre 1850.
In Esslingen hat die Maschinenfabrik Esslingen (ME) seit 1846 die gewerbliche Struktur der Stadt völlig verändert. Als zeitweilig größter und modernster Industriebetrieb des Königreichs Württemberg hat sie maßgeblichen Anteil daran, dass Esslingen viele Jahre das bedeutendste industrielle Zentrum des Landes war. Über viertausend Lokomotiven wurden hier gebaut, die Hälfte davon schon bis 1884.
Anlässlich des 200. Geburtstags von Emil von Keßler, dem Gründer der Maschinenfabrik Esslingen, zeigt das Stadtmuseum das Hauptprodukt der ‚ME’ im modernsten Medium der Zeit, der Photographie. Historische Photographien der Lokomotiven portraitieren stolz dieses Sinnbild von Fortschritt, Kraft, Geschwindigkeit und Maschinenschönheit.
Wir haben für unsere Mitglieder natürlich wieder eine Sonderführung organisiert:
Treffpunkt: Donnerstag, 21. März 2013, 18.00 Uhr im Stadtmuseum, Hafenmarkt 7.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vorschau:
Am Samstag nach Ostern, 6. April 2013, treffen wir uns wieder zu unserem traditionellen Osterspaziergang. Unser Ziel wird diesmal der Brunnenwanderweg Oberes Hainbachtal sein, mit überraschenden Blicken ins schöne Hainbachtal mit Obstbaumwiesen und den ehemaligen Weilern Wäldenbronn, Obertal und Wiflingshausen.
Nähere Informationen dazu folgen im nächsten Rundschreiben.
Wir freuen uns darauf, Sie auf unseren Veranstaltungen zu treffen.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
In memoriam Erik Dengler
Seine Freunde nannten ihn Fech: Erik Dengler.
Er starb am Mittwoch, den 14.November 2012,
87jährig.
In Esslingen ist er nicht nur aufgewachsen,
Esslingen war seine Stadt. Erik Dengler hat
in dieser Stadt seine Spuren hinterlassen.
Schon als als junger Mann interessierte er sich
für Geschichte im Allgemeinen,
Landesgeschichte und ganz besonders
Stadtgeschichte.
Beim Gang durch Esslingens Straßen und Gassen
sieht man viele Zeugnisse seines Engagements
für den Erhalt der geschichtsträchtigen Altstadt,
ihrer Bauten, ihres Flairs. Für den einstigen
Bürgerstammtisch Altstadtviertele des Geschichts-
und Altertumsverein erarbeitete er die
Themen und Gesprächsgrundlagen.
Als Ehrenmitglied des Geschichts- und
Altertumsvereins und Kustos der vereinseigenen
Sammlung im Stadtmuseum hat er die Zeugnisse
der alten Stadt bewahrt, gepflegt und archiviert.
Er wusste, was da war und wo es herkam.
Er war das Gedächtnis des Geschichts-
und Altertumsvereins Esslingen am Neckar.
Sein Leben war stets erfüllt von Tatendrang
und Wissensdurst. Gleich nach dem Abitur an
der Schelztor-Oberschule, mitten im Krieg,
meldete er sich freiwillig zu den Fallschirmjägern.
Schwer verwundet überlebte er das Kriegsende
im Lazarett.
Sobald man wieder reisen konnte, fuhr er,
zum Teil mit dem Fahrrad, durch Italien, bereiste
die historischen Stätten im Nahen Osten und
trampte ein Jahr lang quer durch Amerika.
Aus seinem Hobby, der Geschichte, machte er
einen Beruf, indem er ein Antiquitätengeschäft
eröffnete, im eigenen Haus, natürlich mitten in
der Altstadt.
Und er wurde Mitglied im damaligen Altertumsverein.
Seine umfassenden kunstgeschichtlichen
und historischen Kenntnisse prädestinierten ihn
geradezu für das Ehrenamt des Kustos. Das er bis zum
letzten Tag seines Lebens voll und ganz ausfüllte.
-ho-
Vortrag aus der Reihe Historische Schätze im Stadtmuseum
Am 5. Dezember 2012 wird im Stadtmuseum Esslingen in der Reihe „Historische Schätze“ ein Vortrag von Frau Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt über das Thema „Nähkästchen“ stattfinden. Eine Vorankündigung mit dem entsprechenden Artikel bringt die Esslinger Zeitung einige Tage zuvor.
Rundschreiben 3/2012
Esslingen, im Oktober 2012
Liebe Mitglieder,
einem großen Sohn Esslingens widmet das Stadtmuseum im Gelben Haus noch bis zum 29. Oktober 2012 eine Ausstellung: Tobias Mayer (1723-1762)
Der Mathematiker, Kartograph und Astronom der Aufklärungszeit wird mit Leben, Wirken und seiner Bedeutung für die Wissenschaft und seiner Heimatstadt Esslingen vorgestellt. Die Ausstellung präsentiert Originale wie Karten, Bücher, Geräte, Portraits und Photographien. Darunter sind so herausragende Objekte von Tobias Mayer wie der erste verlässliche Stadtplan von Esslingen aus dem Jahr 1739 und der weltweit erste zuverlässige Mondglobus, an dem er ab etwa 1748 bis zu seinem Tod 1762 arbeitete und der erst 2008 nach seinen Unterlagen rekonstruiert werden konnte.
Wir haben für unsere Mitglieder eine Sonderführung organisiert: Mittwoch, 17. Oktober 2012, 18.00 Uhr im Stadtmuseum, Hafenmarkt 7. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Herbstzeit ist Ausflugszeit.
Wie bereits angekündigt, findet unser diesjähriger Jahresausflug am Samstag, 27. Oktober 2012 statt. Konstanz, der Bodensee und die Klosterkirche Birnau werden unser Ziel sein. Zuerst besuchen wir die Wallfahrtskirche Kloster Birnau, fahren dann weiter nach Meersburg und werden dort mit der Fähre nach Konstanz übersetzen. Im Rosgartenmuseum wird uns Frau Dr. Schnekenburger durch Geschichte, Kunst und Kultur der Bodenseeregion und der Stadt Konstanz führen und auch auf den Bezug Konstanz zu Esslingen eingehen.
Der Konstanzer Pfleghof in der Webergasse 3 wurde 1327 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und gehörte zum Domkapitel Konstanz. Nach der Museumsführung werden wir in den Konzilgaststätten einkehren. Danach werden wir uns wieder auf den Rückweg machen und um ca. 20.00 Uhr in Esslingen zurück sein.
Wir treffen uns zur Abfahrt um 7:45 Uhr bei der Firma Schefenacker in Esslingen-Sirnau, Wolf-Hirth-Str. 6. Um 8:00 Uhr kann in Esslingen am Omnibusbahnhof, an der Haltestelle gegenüber dem Alten Zollamt, noch zugestiegen werden.
Die Anmeldung erfolgt durch Zahlung des Reisepreises von 35,00 € je Person auf unser Konto Nr. 28088 000 bei der Volksbank Esslingen (BLZ 611 901 10). Anmeldeschluss ist der 17. Oktober 2012. Bitte geben Sie wie immer an, wo Sie zusteigen möchten (Sirnau oder ZOB).
Am Donnerstag, 15. November 2012, 19.00 Uhr, Schickardthalle Altes Rathaus, laden wir gemeinsam mit dem Burgverein e.V. zu einem Vortrag von Frau Prof. Dr. Barbara Scholkmann ein:
„St.Vitalis und die Anfänge der Stadt Esslingen“
Die Referentin war an den Grabungen in St. Dionysius beteiligt und zuletzt Professorin am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Unversität Tübingen.
Unser traditioneller Abend im Museum findet dieses Jahr am Donnerstag, 6. Dezember 2012, 19.00 Uhr im Stadtmuseum statt. Nach den Regularien der Mitgliederversammlung (Tagesordnung anbei) wird die neue Leiterin des Kultureferates der Stadt Esslingen,
Frau Barbara Maria Schierl
sich unseren Mitgliedern vorstellen und ihre Aufgaben und Pläne erläutern.
Danach werden Sie Gelegenheit haben, die ab 23. November 2012 laufende Sonderausstellung „Puppenhäuser der Nachkriegszeit. Träume werden war.“ zu besuchen.
Vorankündigung:
Seit dem 15. September 2012 läuft die Große Landesausstellung „Die Welt der Kelten. Zentren der Macht – Kostbarkeiten der Kunst“ im Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart. Wir werden dazu eine Exklusivführung für unsere Mitglieder im Januar/Februar 2013 organisieren. Der genaue Termin wird Ihnen rechtzeitig mitgeteilt.
Wir würden uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit herzlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 2/2012
Esslingen, im Juni 2012
Liebe Mitglieder,
nachdem wir Sie in den Vorjahren zu Führungen durch das Museum St. Dionys – Mittelalterliche Ausgrabungen und das Schulmuseum Sulzgries eingeladen haben, bieten wir Ihnen auch in diesem Jahr eine Führung durch ein Esslinger Museum, diesmal durch das J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof an.
Am Freitag, 29. Juni 2012 um 18:00 Uhr, Untere Beutau 8-10, wird uns unser Ausschussmitglied Christine Wanner durch die Räume führen.
In der Ausstellung wird die Geschichte des J. F. Schreiber-Verlages und seiner Produkte, wie Bilder- und Ausschneidebogen, Kinderbücher, Wandtafeln für den Schulunterricht und die berühmten Modellbaubogen erzählt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Unser bereits 12. Höflesfest findet am Samstag, 28. Juli 2012, ab 19:00 Uhr statt. Bei Getränken und einem Imbiss wollen wir gemeinsam den lauen Sommerabend im Hof unseres Museums genießen.
An diesem Abend wird das Team des Stadtmuseums für uns wieder die Ausstellungräume offen halten und wir werden die Gelegenheit haben, die am 24. Juni beginnende Ausstellung 100 Jahre Nahverkehr. Gründung Städtische Straßenbahn zu besuchen.
Zum 100. Geburtstag der Einweihung der Städtischen Straßenbahn rückt die Ausstellung den Öffentlichen Nahverkehr in den Blick. Die historische Entwicklung beginnt 1912 mit der Eröffnung einer Straßenbahnlinie von Oberesslingen nach Obertürkheim. Schon 1944 – mitten im Zweiten Weltkrig – erfolgt deren Umstellung auf Oberleitungsbusse, die noch heute vom Städtischen Verkehrsbetrieb eingesetzt werden. Seit den 1950er Jahren wird das Nahverkehrsnetz immer großflächiger ausgebaut, so dass heute das gesamte Stadtgebiet per Bus erreichbar ist. Neben den historischen Ereignissen und technischen Entwicklungen soll auch ein Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten des Nahverkehrs in Esslingen gegeben werden.
Am Sonntag, 9. September 2012 findet der Tag des offenen Denkmals statt. Das bundesweite Thema widmet sich diesmal dem Naturstoff Holz.
Auch die Stadt Esslingen beteiligt sich mit einem umfassenden Programm. Wir werden, nach dem regen Zuspruch in den Vorjahren, wieder mit einem Stand am Marktplatz vertreten sein. Der Vorstand des Vereins wird alle Interessierten über die Aktivitäten unseres Vereins informieren.
Besuchen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten unseren Stand.
Einige unserer Mitglieder bieten im Rahmen des Programms wieder ehrenamtlich Führungen an.
Seit dem 25. Mai 2012 wird im Landesmuseum Württemberg die Ausstellung „LegendäreMeisterWerke“. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg gezeigt.
Das Landesmuseum feiert 2012 sein 150jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums lädt der neue chronologische Rundgang im Alten Schloss dazu ein, die Meisterwerke aus den Sammlungen neu zu entdecken. Atemberaubende Steinzeitkunst, kostbare Grabbeigaben, mächtige Könige und vieles mehr erwarten den Besucher bei den „legendärenMeisterWerken“. Von der Altsteinzeit spannt sich der Bogen bis ins frühe 20. Jahrhundert. Im 2. Stock im Alten Schloss erwarten Besucherinnen und Besucher die Geschichte(n), die sich hinter den über 1.000 Exponaten verbergen.
Wir haben für Dienstag 11. September 2012 für unsere Mitglieder eine Exklusivführung durch die Ausstellung organisiert. Treffpunkt 18.00:Uhr, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart. Bitte melden Sie sich bis zum 20. August 2012 durch Zahlung von 12,00 € je Teilnehmer (Eintritt inkl. Führung) auf unser KontoNr. 28088 000 bei der Volksbank Esslingen eG (BLZ (61190110) an.
Unseren diesjährigen Ausflug haben wir für Samstag 27. Oktober 2012 geplant.
Das Programm wird derzeit ausgearbeitet.
Wir freuen uns darauf, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung zu treffen.
Mit herzlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Rundschreiben 1/2012
Esslingen, im Februar 2012
Liebe Mitglieder,
in unserer gut besuchten Jahreshauptversammlung im Dezember 2011 wurden Vorstand und Ausschuss einstimmig wiedergewählt. Herzlichen Dank hierfür. In den Ausschuss zugewählt wurden Dr. Peter Dietl, Hans Ulrich und Elisabeth Zeitler-Saile. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Vom 11. März bis 10. Juni 2012 läuft in unserem Stadtmuseum die Ausstellung:
Ausgebraucht.
Verschwundenes von 1960 bis 2012
Mit dem Gedanken, dass die Vergangenheit gar nicht so lange her ist, werden Objekte ausgestellt, die in den letzten 50 Jahren aus dem Alltagsleben verschwunden sind:
eher unbemerkt das tägliche Tragen eines Hutes oder die Schlauchmilch, mit lauten Abgesängen die D-Mark.
In Kooperation mit dem Stadtarchiv Esslingen veranstalten wir am
Mittwoch 4. April 2012 19.00 Uhr im Alten Rathaus Schickhardthalle einen Vortrag:
Sterbensläufe in Esslingen. Wahrnehmungen, Reaktionen und Auswirkungen von Epidemien auf eine Reichsstadt im langen 16. Jahrhundert.
Epidemien, im Speziellen die Pestilenz, zählten zu den gravierendsten Bedrohungen für die Zeitgenossen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, die sich auf sämtliche Lebensbereiche auswirkten. Seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert begannen die oberdeutschen Reichsstädte Maßnahmen zur Prävention und zur Bekämpfung zu initiieren. Die theoretischen Grundlagen und die obrigkeitlichen Normen wie gesellschaftlicher Reaktionen auf Sterbensläufe lieferten die zeitgenössischen Seuchenkonzepte. Im Rahmen des Vortrags werden am Beispiel der Reichsstadt Esslingen exemplarisch die Nöte und Bewältigungsstrategien des städtischen Gemeinwesens in Seuchenzeiten erläutert.
Nach einer Einführung durch Dr. Joachim J. Halbekann (Leiter Stadtarchiv Esslingen) wird Patrick Sturm M. A, Universität Marburg, Doktorand mit Dissertationsvorhaben zur Pest und deren Auswirkungen auf südwestdeutsche Reichsstädte, referieren.
Am 14. April 2012, dem Samstag nach Ostern, werden wir wieder unseren traditionellen Osterspaziergang unter dem Motto „…vom Eise befreit …“ durchführen. Wir werden den Scharnhäuser Vulkan am nördlichen Körschtalhang zwischen Ruit und Scharnhausen erkunden. Die Schwäbische Alb reichte früher bis Stuttgart, mindestens aber bis Ostfildern-Scharnhausen. Davon zeugt ein geologisches Naturdenkmal besonderer Art: der Scharnhäuser Vulkan. Während die Filderlandschaft sich heute auf einer Höhe von 300 und 500 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt, lagen vor 15 Millionen Jahren nochmals rund 500 Meter Gesteinschichten darüber.
Wir treffen uns um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz neben dem Restaurant Alte Wache in Ostfildern, Scharnhauser Park, Claude-Dornier-Str. 4. Im Rahmen einer kleinen Rundwanderung zum Scharnhäuser Vulkan vorbei am Scharnhauser Schlössle und dem Amortempel, werden wir nach ca. 1 ½ – 2 Stunden an den Ausgangspunkt zurückkommen. Eine gemütliche Einkehr wird sich dann anschließen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Organisatoren Werner Klepser und Herbert Schrade freuen sich auf Ihr Kommen.
Am Sonntag 20. Mai 2012 findet dieses Jahr der Internationale Museumstag statt. Auch unser Stadtmuseum wird sich wieder daran beteiligen.
Das Stadtarchiv Esslingen und die Universität Tübingen veranstalten von April bis Juli 2012 eine Vortragsreihe: „auf ewig Untertan“ – Esslingen, Württemberg und das Reich im Reichskrieg 1310-1313. Als Kooperationspartner des Stadtarchivs laden wir für Donnerstag, 24. Mai 2012, 19.00 Uhr, ins Alte Rathaus (Bürgersaal) ein:
Auf dem Höhepunkt der Entwicklung? Die Reichsstadt Esslingen vor und im Reichskrieg 1312.
Die ersten Jahrzehnte des 14. Jahrhunderts gehören mit Sicherheit zu den ereignis- und folgenreichsten Perioden der gesamten Esslinger Geschichte. Dazu kann die vorübergehende Unterwerfung von sechs württembergischen Städten durch Esslingen als die Hauptmacht im Reichskrieg als der machtpolitische Höhepunkt der Reichsstadt angesehen werden. Der Vortrag schildert die dramatischen Ereignisse um den sog. „Reichskrieg“ und diskutiert seine strukturelle Bedeutung im Kontext der Esslinger Geschichte.
Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger wird unser Stadtarchivar Dr. Joachim J. Halbekann den Vortrag halten.
Die weiteren Vortragstermine dieser Reihe sind:
am Donnerstag, 26. April 2012, 19 Uhr, referiert Frau Prof. Dr. Ellen Widder, Eberhard Karls Universität Tübingen, über: „König, Reichsstadt und Graf –
Heinrich VII. und der Reichskrieg.“
Am Mittwoch, 20. Juni 2012, 19 Uhr, stellt Frau Prof. Dr. Sigrid Hirbodian, Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften, Eberhard Karls Universität Tübingen, „Graf Eberhard I.. und die Grafschaft Württemberg seiner Zeit“ vor.
Die Reihe beschließt am Donnerstag, 19. Juli 2012, 19 Uhr, Prof. Dr. Mark Mersiowsky, Universität Innsbruck, mit einem Referat über: „Magister Trutwin und sein Siegeslied. Ein Esslinger Arzt der Zeit um 1300 als Zeuge und Propagator des Sieges über die Württemberger.“
Alle Vorträge finden im Alten Rathaus, Schickhardthalle statt, der Eintritt ist frei.
Noch ein Hinweis: Am Mittwoch 7. März 2012 18.00 Uhr findet ein Vortrag der Frauengeschichtswerkstatt zum Thema „Kaffeekränzchen“ im Stadtmuseum statt.
Wir würden uns freuen, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Traute Scheuffelen
Vorsitzende
Herbert Schrade
Geschäftsführer
Esslinger Zeitung: Hellwache Freunde der Altstadt
Die Esslinger Zeitung veröffentlichte am 13.07.2010 einen Artikel zur Arbeit des Geschichts- und Altertumsvereins: (mehr …)


